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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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Sehe  nie  1.

schwerlich  von  einer  Uebersetzung  sprechen.  Aus  Cat.  17,
59  lässt  sich  schliessen,  dass  er  das  vierte  Capitel  des  Xenophontischen
  Oikonomikos  in  derselben  Gestalt,  wie  es  jetzt
uns  vorliegt,  also  mit  der  gleich  näher  zu  besprechenden
Interpolation  las.  Auch  ergibt  sich  aus  seiner  Uebertragung
atqui  ego  ista  sum  omnia  dimensus  eine  Bestätigung  für  die  Annahme ­
  des  H.  Stephanus,  dass  Xen.  Oec.  IV,  21  xaüxa  nach
wdvxa  ;jiv  ausgefallen  sei.  Dieser  Ausfall  erklärt  sich  nicht
durch  die  Nachlässigkeit  eines  Abschreibers,  sondern  vielmehr
durch  die  Interpolation  y.ai  xaüxa  0aup,d£wv  im  Vorhergehenden,
in  welcher  ebenso  y.a't  unerklärlich,  wie  Oaup,d£wv  nach  dem
früheren  e0aüpa£ev  und  dem  folgenden  Oaugä^ü)  lästig  ist.  Der,
welcher  jene  Worte  interpolierte,  scheint  xaüxa  nach  gev  gestrichen ­
  zu  haben.
Athenaios  citiert  zwei  Stellen  des  Oikonomikos,  nämlich
I,  23  b  die  Worte  ota  xi  .  .  .  ävawi'wxoiitnv  (VIII,  8)  ziemlich  ungenau, ­
  indem  er  a’XXo  auslässt  und  für  o\  egwXeovxec  •?)  otoxt  willkürlich ­
  oi  epfxat  y)  St*  setzt,  was  ihm  Eustath.  ad  Odyss.  p.  372
nachschreibt,  dann  XIIII,  653  b  die  Worte  uto  xoü  yjXiou  yXuy.atvsoÖat
  xa?  cxacpuXic.
Nicht  wenige  Verbesserungen  unseres  Textes  aber  verdanken ­
  wir  Stobaios,  der  in  sein  Anthologien  mehrere  Stellen
des  Oikonomikos  aufgenommen  hat,  nämlich  LXI,  15  =  Oec.
IV,  2  und  3,  XXXXVI,  106  =  IV,  19,  woraus  erhellt,  dass
er  in  seinem  Texte  dieselbe  Interpolation  hatte,  wie  sie  in
unserem  steht,  LVI,  19  =  V,  1—17,  LXXXV,  23  =  VI,  4
und  5,  XXXVII,  28  =  VI,  12—16,  XXXVII,  29  =  VII,  43.
Die  guten  Lesearten,  welche  er  überliefert,  sind  folgende:
Oec.  IV,  2  xe  nach  ewppYjxot  ausgelassen  (in  L  1  steht  es  über
der  Zeile),  3  e'xouot,  eüwoXe|j.otc  (einige  codd.  evwoXep,ot<;,  wodurch
sich  der  Fehler  leicht  erklärt),  V,  2  wpoaewtipepei  (einige  codd.
wpooexitpepet),  4  dtv8pti(£t,  xe  nach  wpon  hinzugefügt,  5  xe  vj  775  (vgl.
xvj  yvj  in  HJM,  Steph.  xi  r t  775),  6  tboeXoigevoi,  xe  (vor  epv)|iia)  ausgelassen, ­
  desgleichen  9  woXi)  und  jenes  xo  (xw,  xw,  xw)  nach  yyüpw,
welches  vielleicht  durch  eine  Dittographie  aus  dem  folgenden

1  Ich  bezeichne  die  Handschriften  mit  den  Buchstaben,  die  ich  in  meiner
eben  erschienenen  Ausgabe  gebraucht  habe.  Näheres  über  dieselben
weiter  unten.
            
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