Eine Sarcopliaginsclirift aus der Ptolemäerzeit.
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nicht kommt zu Sündhaftes gegen mich hei den göttlichen
Fürsten, welche gesetzt sind über die Wage. Mein Herz ist
auf seinem guten Wege. Ich kenne die grossen Formen der
Unterwelt, ein Wissender in Vollkommenheit auf Erden. Oeffnet
Eure Pforten, Wächter der Thore, offen steht mir der Weg
durch die Finsterniss. Ich sehe Euch, die bei den Qerti seid,
ich erblicke die Schemen und Schatten, ich schaue das Angesicht
der Götter wegen dessen, was ich für ihre Person gethan
habe durch Jahre unter den Lebenden, ich erkenne die Rejdu,
denn ich war auf Erden im Guten, so ich ihnen erwiesen. Ich
werde gezählt zu Euch wegen meiner Vollkommenheit mit den
Verklärten, da ich verehrte die Unterirdischen; ich habe verbracht
die Lebenszeit das Beste zu thun, um mich zu vereinen
mit Euch in Freude. Möge ich sein im Innern (der Unterwelt)
an dem Orte des Unnefer des Wahrhaftigen. Nicht gibt es
Sterben wegen seiner guten Kopfstützen! Ich gehe eilends zum
Herrn der Grabregion, entfernt ist Mattigkeit von meinen
Gliedern; ich neige mich zur Erde vor seinen Geistern; ich
lebe mit Ra, zu erwägen die Dinge im grossen Saale der Unterwelt.
Er gibt mir die Seele vereinigt mit meinem Leibe, er
stellt fest mein Herz durch seinen Schutz, er weitet meinen
Gang im Kreise der Vorfahren, welche betreten die Erde nach
dem Wunsche ihres Plerzens. Ich gehe aus in die Barke nach
dem Belieben des Ra, ich lande an dem Gestade von Aa-meri,
ich sehe den Erben der beiden Länder, leuchtend in seinem
Palaste, indem er ausgiesst Gaben den Königen von Unterägypten,
ich empfange das Todtenopfer am Jahresende aus den
Händen der Priester. Gereinigt esse ich von den Broten, geniesse
ich von dem Getränke auf dem Altäre des Götterkreises; ich
höre die heiligen Preisgesänge der Propheten, indem sie schöne
(Hymnen) recitiren im Adytum. Es lebt meine Seele, ich wandle
im neuen Leben meiner göttlichen Seele durch die Perioden,
gesichert im Hause der Tiefe; ich lebe im Sarge unter den
Göttern ewiglich.