Entfernung des Sonnen-Apogaenms von dem Frühlingspnnkte.
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Ein grösserer Unterschied tritt nur bei dem Winkel auf,
der das Apogaeum darstellt (S. 253, ZI. 6 v. u.). Aus dem Quotienten
xs 0» 2' 15" 30'" 57W
hx 0 2 28 59 40
folgt ganz genau der Sinus wie im Text, nämlich
0 Ü 54' 34“ 19'“ 48 IV 30 v , aber der Bogen dazu ist übereinstimmend
nach unseren logarithmisch-trigonometrischen Tafeln
und nach der Sinus-Tabelle von Albirüni 65° 26' 28“ 47“'
(statt 65° 26' 29“ 32'“). Wie bedeutungslos übi’igens auch diese
Abweichung ist, sieht man daraus, dass die andere Formel für
das Apogaeum, arc.tang (j-= 0 , j den Bogen
65 ü 26' 28“ 2'“ ergeben würde; man braucht also nur eine der
drei Seiten des rechtwinkligen Dreieckes hxs ganz geringfügig
in den Quarten zu ändern, um schon einen beträchtlich verschiedenen
Winkel für die Länge des Apogaeums zu erhalten.
Ptolemaeus, welcher die mittlere tägliche Bewegung der
Sonne zu 0° 59' 8“ 17'“ 13 IV 12 v 31 VI bestimmte, fand mit
Zugrundelegung derselben Dauer von Frühling und Sommer
wie hier (94(4 und 92‘/ 2 Tage) für die Länge des Apogaeums
65° 30'. Diese Uebereinstimmung ist von vornherein zu erwarten.
Sind ja doch bei Ptolemaeus und bei Albirüni dieselben
Frühlings- und Sommerlängen benützt, während gleichzeitig
die mittlere tägliche Bewegung der Sonne nur sehr wenig
verschieden ist. Denn maassgebend für den Ort des Apogaeums
ist nicht die Länge des tropischen Jahres, die sich im Laufe
der Zeiten nur unerheblich ändert, sondern einen Beweis für die
ununterbrochene Drehung der Apsidenlinie geben die verschiedenen
Längen der einzelnen Jahresviertel. Diese sind entscheidend.
Leider aber ist eine genaue Bestimmung gerade
dieser Grössen mit Schwierigkeiten verbunden und mit erforderlicher
Schärfe eigentlich gar nicht durchzuführen.
Für den nicht-astronomischen Leser sei hier kurz gesagt,
worin diese auch im Text (S. 254, ZI. 3 u. 4) erwähnten Schwierigkeiten,
die Zeitpunkte der Solstitien genau festzustellen,
eigentlich bestehen. Das Solstitium findet in dem Augenblicke
statt, in dem die Sonne ihre grösste Declination erreicht hat.
Da sich aber in der Nähe des Solstitiums die Declination nur
sehr langsam ändert, ja sogar einige Zeit hindurch constant zu