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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

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Pfizmai  er.

war  nicht  abgereist,  als  der  Kaiser  ihn  durch  eine  höchste
Verkündung  zurückhielt  und  ihm  die  Sachen  der  Zukunft
übertrug.  Yang-tsiün,  der  dieses  erfuhr,  Hess  durch  Hoa-I,
Beaufsichtiger  der  Bücher  der  Mitte,  die  höchste  Verkündung
aufsuchen.  Nachdem  er  sie  gesehen,  stellte  er  sie  nicht  mehr
zurück.
Als  der  Kaiser  starb,  befürchtete  Liang,  dass  Yang-tsiün
gegen  ihn  Argwohn  hegen  werde.  Er  schützte  eine  Krankheit
vor  und  trat  nicht  bei  dem  Thore  des  grossen  Vorstehers  der
Pferde  heraus.  Er  gab  nur  seine  Traurigkeit  kund  und  verlangte
in  einer  Denkschrift,  zu  dem  Leichenbegängnisse  kommen  zu
dürfen.  Yang-tsiün  wollte  Liang  strafen.  Dieser  erfuhr  es  und
berieth  sich  mit  Ho-sö,  dem  Beruhigen  des  Vorhofes.  Dieser
sprach:  In  der  Vorhalle  des  Hofes  wenden  jetzt  Alle  ihre
Herzen  zu  dir.  Warum  strafst  du  nicht  die  Menschen  und
fürchtest,  von  den  Menschen  gestraft  zu  werden?  —  Einige
riethen  Liang,  an  der  Spitze  der  von  ihm  befehligten  Leute
einzudringen  und  Yang-tsiün  abzusetzen.  Er  mochte  diesen
Rath  nicht  befolgen.  Er  begab  sich  in  der  Nacht  in  schnellem
Jagen  nach  Hiü-tsch’ang  und  entkam  desshalb  dem  Verderben.
Als  Yang-tsiün  hingerichtet  war,  erging  eine  höchste  Verkündung, ­
  welche  lautete:  Der  grosse  Vorsteher  der  Pferde,
Liang,  König  von  Jü-nan,  seine  Verkörperung  des  Weges  ist
tief  und  acht,  er  kennt  durchgängig  die  Grundzüge  der  Lenkung.
Seine  grossen  Verdienste  des  ausgebreiteten  Ueberdeckens  sind
an  dem  eigenen  Hofe  offenkundig.  Der  Wind  der  zwei  Süden
strömt  über  das  in  Gegenden  getheilte  Hia,  man  wird  sich
stützen  auf  die  ferne  Berathung  und  erheben  die  königlichen
Verwandlungen.  Ich  ernenne  Liang  zum  grossen  Vorgesetzten,
er  verzeichne  die  Sachen  des  obersten  Buchführers.  Wenn  er
an  dem  Hofe  eintritt,  braucht  er  nicht  voranzueilen,  mit  Schwert
und  in  Schuhen  steigt  er  zu  der  Vorhalle  empor.  Ich  vermehre
seine  Zugesellten  um  zehn  Menschen.  Ich  schenke  ihm  tausend
Krieger  und  hundert  Reiter.  Er  führt  dem  grossen  Beschützer
Wei-kuan  gegenüber  die  Lenkung  des  Hofes.
Liang  machte  bei  der  Erörterung  der  Belohnungen  für
das  Verdienst,  die  Hinrichtung  Yang-tsiün’s  bewerkstelligt  zu
haben,  zu  viele  Unterschiede.  Er  wollte  sich  vorläufig  bei  der
Menge  beliebt  machen  und  ward  dadurch  seiner  Hoffnung
            
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