I—i^—i■
Aus der Geschichte des Zeitraumes Yuen-khang von Tsin. 235
Ein Bezirksgenosse (Landsmann) ^jjj ^ Lieu-kiao’s,
des stechenden Vermerkers dieser Provinz, ^5 ||| Li-kiuen,
Befehlshaber von Ttj] ^ Khi-sse, Jl^ U-fung, Befehlshaber
von ‘ffj Tsch’ang-ngan, und IJL t|jJ^ U-tschang, der mit
dem Namen J|| Hiao-lien (älternliebend und uneigennützig)
bezeichnete, sammelten die gutgesinnten Kriegsmänner
und erlangten deren aus fünfhundert Häusern. Sie folgten
Wang-khiü und Liü-jui und nahmen an dem ungeheuerlichen
Aufruhr nicht Theil.
Hin, König von Sin-ye, richtete Worte nach oben, in
denen er sagte: Die ungeheuerlichen Räuber Tsch’ang-tsch’ang
und Lieu-ni nennen ungegründeter Weise Göttlichkeit und
höchste Weisheit. Wie Hunde und Schafe werden ihre Leute
zu Zehntausenden gezählt. Sie haben hochrothe Häupter,
federige Gesichter. Sie schwingen die Schwerter, lassen die
Hakenlanzen laufen. Gegen ihre Spitzen kann man nicht aufkommen.
Ich bitte, dass die Erdstufe sämmtliche Kriegsheere
auffordere, auf drei Wegen Hilfe zu bringen. — Hierauf stellte
sich Lieu-kiao an die Spitze sämmtlicher Kriegsheere und
setzte sich in Jü-nan fest, um den Räubern zu widerstehen.
Der vorderste Heerführer ^ ||| Tschao-jang befehligte
achttausend auserlesene Streiter und besetzte % Yuen. Er
half -ßf Yang-I, dem im Süden den Frieden her stell enden
Heerführer, Widerstand leisten und bewachen.
Tsch’ang-tsch’ang entsandte seinen Heerführer JÜ ^
Hoang-lin als grossen Beruhiger der Hauptstadt an der Spitze
von zwanzigtausend Kriegern gegen Yii-tscheu. Der Voransprengende
Li-kung wollte die Anwohner des Flusses
'{fc Jü plündern und entführen. Lieu-kiao entsandte den Heerführer
^ Li-yang. Die Aufrührer griffen ihn an und
zersprengten im grossen Maassstabe seine Macht. Hoang-lin
und Andere überfielen im Osten -t m Yi-yang. Der Statthalter
Liang-hoan umzog die Feste und vertheidigte
sich standhaft. Ferner entsandte Tsch’ang-tsch’ang seinen Anführer
'Ei Ma-wu. Derselbe zerstörte Wu-tsch’ang und
tödtete den Statthalter.
Tsch’ang-tsch’ang selbst führte jetzt seine Heeresmenge
und überfiel im Westen Yuen. Er zersprengte die Macht