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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-khang  von  Tsin.

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sich  dorthin  begaben  und  Speise  verzehrten,  waren  mehrere
tausend.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Thai-ngan  (303  n.  Chr.)
lagerte  Tsch’aug-tsch’ang  auf  dem  Berge  der  Felsenhöhle  (YJ
in  dem  Districte  Ngan-lö,  von  der  Hauptstadt  der  Provinz
achtzig  Weglängen  entfernt.  Alle  Verbannte  und  Viele,  welche
sich  dem  Dienste  bei  der  Besatzung  durch  die  Flucht  entzogen
hatten,  gingen  hin  und  schlossen  sich  ihm  an.  Er  veränderte
jetzt  seinen  Geschlechtsnamen  sammt  Namen  und  nannte  sich
5^5  JjH  Li-tschin.  Der  Statthalter  Khiung-hin  entsandte
gegen  ihn  ein  Kriegsheer,  damit  es  ihn  strafe.  Dasselbe  ward
sofort  auseinandergesprengt.
Die  Heeresmenge  Tsch’ang-tsch’ang’s  wuchs  mit  jedem
Tage.  Er  rückte  hierauf  zum  Angriffe  auf  die  Provinz  heran.
Der  Statthalter  Khiang-hin  zog  zum  Kampfe  aus  und  erlitt
eine  grosse  Niederlage.  Er  floh  mit  den  Angehörigen  seines
Hauses  südwärts  an  die  Mündung  des  Flusses  Mien.  Hin,
König  von  Sin-ye,  der  den  Süden  niederhaltende  grosse  Heerführer, ­
  entsandte  tjjijp  ^  Khin-pu,  Beaufsichtiger  der  Reiter,
damit  er  Tsch’ang-tsch’ang  strafe.  Khin-pu  lieferte  im  Westen
der  Provinz  Sui  eine  grosse  Schlacht,  wurde  vollständig  geschlagen ­
  und  ergriff  die  Flucht.  Tsch’ang-tsch’ang  erbeutete
dessen  Geräthschaften  und  Waffen.
Tsch’ang-tsch’ang  hielt  jetzt  Kiang-hia  besetzt.  Dasselbe
war  sein  Sammelhaus  und  seine  Rüstkammer.  Er  verfasste
ungeheuerliche  Worte,  in  denen  er  sagte,  es  werde  einen  höchstweisen ­
  Menschen  geben,  der  in  Schan-tu  zum  Vorschein  kommt.
Fr  DE  Khieu-tsch’in,  ein  Angestellter  des  Districtes,  gelangte
nach  Kiang-hia.  Tsch’ang-tsch’ang  nannte  ihn  den  höchstweisen
Menschen.  Er  zog  im  vollkommenen  Schmucke  der  Wagen
und  Kleider  aus  und  ihm  entgegen.  Er  erhob  ihn  zum  Himmelssohne ­
  und  setzte  die  hundert  Obrigkeiten  ein.  Khieu-tsch’in
veränderte  seinen  Geschlechtsnamen  sammt  Namen  und  nannte
sich  @J  Lieu-ni.  Er  gab  vor,  ein  Nachkomme  von  Han
zu  sein.  Er  ernannte  Tsch’ang-tsch’ang  zum  Reichsgehilfen,
Wi,  den  älteren  Bruder  Tsch’ang-tsch’ang’s,  zum  Heerführer
der  Wagen  imd  Reiter,  Fang,  den  jüngeren  Bruder  Tsch’angtsch’ang’s,
  zum  Heerführer  des  erweiterten  Kriegswesens  mm
und  hess  durch  einen  Jeden  eine  Streitmacht  befehligen.
            
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