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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-khang  von  Tsin.

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beaufsichtigte  die  Sache  der  Kriegsheere  in  der  Mitte  des
Gränzpasses.  Tscheu-tscli’ü  wusste,  dass  Tan  nicht  gerecht  sei
und  ihm  gewiss  den  Untergang  bereiten  werde.  Doch  als
Diener  unter  den  Menschen  erschöpfte  er  die  Rechtlichkeit,
und  es  ziemte  sich  nicht,  sich  zu  entschuldigen  oder  zu  zagen.
Er  machte  sich  daher  voll  Traurigkeit  auf  den  Weg  mit  dem
Vorsatze,  lebend  nicht  zurückzukehren.
|Jrjf  Yff;  Tscliin-tschün,  Gebietender  der  Bücher  der  Mitte,
wusste,  dass  König  Tan  seinen  langgenährten  Hass  auslassen
werde,  und  er  sagte  desshalb  an  dem  Hofe:  Tsiün  und  der
König  von  Liang  sind  vornehme  Verwandte,  sie  haben  nicht
die  Begabung  von  Anführern.  Wenn  sie  vorrücken,  trachten
sie  nicht  nach  Ruhm.  Wenn  sie  sich  zurückziehen,  fürchten
sie  nicht,  eines  Verbrechens  schuldig  zu  sein.  Tscheu-tsch’ü,
ein  Mensch  von  U,  ist  redlich,  tapfer  und  wirklich  standhaft.
Er  wird  gehasst  und  hat  keine  Hilfe,  er  wird  gewiss  das  Leben
verlieren.  Man  soll  eine  höchste  Verkündung  ergehen  lassen,
dass  fl  Meng-kuan  mit  zehntausend  auserlesenen  Streitern ­
  die  vordere  Spitze  Tscheu-tschü’s  bilden  möge.  Man  kann
dann  gewiss  die  Räuber  vernichten.  Thut  man  dieses  nicht,
so  wird  Tscheu-tsch’ü  durch  Tan  veranlasst,  vorauszujagen.
Seine  Niederlage  ist  dann  gewiss.  —  In  der  Vorhalle  des  Hofes
befolgte  man  dieses  nicht.
Die  Räuber  lagerten  auf  dem  Berge  Liang  als  eine
Heeresmenge  von  siebenzigtausend  Menschen,  jedoch  Tsiün
drängte  Tscheu-tsch’ü,  sie  mit  fünftausend  Kriegern  anzugreifen.
Tscheu-tsch’ü  sprach:  Das  Heer  hat  im  Rücken  keine  Verbindung, ­
  es  erfolgt  gewiss  Umwertung  und  Niederlage.  Verliere
ich  auch  das  Leben,  es  ist  für  das  Reich  eine  Schande.  —
Tan  erliess  nochmals  den  Befehl  an  Tscheu-tsch’ü,  vorzurücken
und  die  Räuber  zu  strafen.  Dieser  richtete  jetzt  im  Vereine
mit  )SL  Hl  Lu-po,  dem  die  Macht  zur  Geltung  bringenden
Heerführer,  und  jijj/j;  Kiai-hi,  stechenden  Vermerker  von
Yung-tscheu,  den  Angriff  gegen  Thsi-wan-nien  auf  dem  Gebiete
der  sechs  Feldwege  (*  PS)-Als
  man  die  Schlacht  liefern  wollte,  hatten  die  Leute  in
dem  Heere  Tscheu-tsch’ü’s  noch  nicht  gegessen.  Allein  Tan
drängte  und  liiess  ihn  schnell  vorrücken.  Zugleich  schnitt  er
die  Verbindung  nach  rückwärts  ab.  Tscheu-tsch’ü  erkannte,
            
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