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Pfizraaier.
zu dem Amte eines mittleren Gehilfen des kaiserlichen Vermerkers
versetzt. Wo immer er untersuchte und beschuldigte,
mied er nicht die begünstigten Verwandtschaften. m Tan,
König von Liang, handelte dem Gesetze zuwider. Tscheu-tsch’ü
zog dieses in einer Schrift eingehend in Untersuchung.
Da ereignete es sich, dass 7^ ^ Thsi-wan-nien,
ein Mensch des Volksstammes & 3^ Ti-khiang, sich empörte.
1 Die Diener des Hofes hassten Tscheu-tsch’ü wegen
dessen Derbheit und Geradheit. Sie sagten: Tscheu-tsch’ü ist
der Sohn eines berühmten Anführers von U. Seine Redlichkeit
und Standhaftigkeit sind wirklich ausnehmend. — Man liess
ihn daher dem Lehensfürsten Tsiün von Hia 2 sich
anschliessen.
^ Sün-sieu, der im Westen Eroberungszüge machende
Heerführer von ik m Fö-pho, wusste, dass Tscheu-tsch’ü
den Tod finden werde und sagte zu ihm: Du hast eine alte
Mutter. Du kannst dich damit entschuldigen. — Tscheu-tsch’ü
sprach: Die Wege der Redlichkeit und der Aelternliebe, wie
können sie beide unversehrt bleiben? Hat man sich einmal
von den Seinigen verabschiedet, um dem Gebieter zu dienen,
wie könnten da die Aeltern wieder den Sohn besitzen? Der
heutige Tag ist es, an dem ich gestorben bin.
Thsi-wan-nien erfuhr dieses und sagte: Der Gebieter des
Sammelhauses von dem Geschlechte Tscheu überwachte einst
Sin-ping. Ich weiss, dass er ein Mensch ist, der in seiner Begabung
zugleich den Schriftschmuck und die Kriegskunst erfasst.
Wenn er kommt und ausschliesslich dabei entscheidet, so kann
ich mich mit ihm nicht messen. Wenn er von anderen Menschen
Anordnungen in Empfang nimmt, so bringt dieses nur
seine Gefangennehmung zuwege.
Hierauf wurde Tan, König von Liang, zu einem im Westen
Eroberungszüge machenden grossen Heerführer ernannt und
1 Dieses Ereigniss fällt in das sechste Jahr des Zeitraumes Yuen-khang
(296 n. Chr.).
2 Derselbe war der Sohn des Kaisers Siuen und wurde zu verschiedenen
Zeiten in verschiedene Lehen als Lehensfürst und König eingesetzt. Er
führt in der Geschichte den Namen Tsiiin, König von Fu-fung, wird jedoch
als Lehensfürst von Hia sonst nirgends erwähnt.