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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-khang  von  Tsin.

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die  Nahestehenden  des  Stammhauses  von  Bedeutung,  die  Könige
des  Geheges  sind  eben  stark,  jedoch  du  lassest  sie  nicht  eingehen
  in  die  zehntausend  Triebwerke.  Im  Inneren  hegest  du
Feindschaft  und  Gehässigkeit,  nach  aussen  pflanzest  du  besondere ­
  Vertrautheiten.  Das  Unglück  kommt  in  nicht  gar  vielen
Tagen.  —  Yang-tsiün  war  nicht  fähig,  sich  hiernach  zu  richten.
fffj  Klmai-hin,  ein  Mann  von  dem  kleinen  Sammelluiuse
  &  fli  Hung-hiün,  war  der  Sohn  der  Muhme  Yangtsiün’s
  und  in  seiner  Jugend  mit  diesem  vertraut.  Er  war
gerade,  aufrichtig  und  unverdorben.  Er  hatte  mehrmals  durch
seine  richtigen  Worte  Yang-tsiün  beleidigt.  Yao  und  Thsi  (die
Brüder  Yang-tsiün’s)  waren  davon  erschreckt.  Derselbe  sagte:
So  unwissend  Yang-wen-tsch’ang  1  auch  ist,  weiss  er  doch,  dass
man  schuldlose  Menschen  nicht  auf’s  Gerathewohl  tödten  darf.
Er  muss  mich  von  sich  fern  halten.  Gelingt  es  mir,  von  ihm
fern  und  auswärts  zu  bleiben,  so  kann  es  geschehen,  dass  ich
nicht  zugleich  mit  ihm  sterbe.  Wo  nicht,  so  macht  er  das
Stammhaus  wanken  und  stürzt  die  Seitengeschlechter.  Kann
er  es  lange  treiben?

Meng-kuan  und

Li-schao,  Leibwächter

der  Mitte  in  der  Vorhalle,  wurden  von  Yang-tsiün  nicht  nach
den  Gebräuchen  behandelt.  Sie  gaben  heimlich  zu  verstehen,

dass  Yang-tsiün  gegen  die  Landesgötter  Anschläge  mache.  Die

Kaiserin  von  dem  Geschlechte  Ku  wollte  sich  in  die  Sachen
der  Lenkung  einmengen,  fürchtete  aber  Yang-tsiün.  Sie  konnte
noch  nicht  durchsetzen,  was  sie  wünschte,  und  mochte  auch
nicht  nach  Frauensitte  der  erhabenen  grossen  Kaiserin  dienen.

Tung-meng,  ein  Mann  des  gelben  Thores,  war

seit  der  Zeit,  wo  der  Kaiser  der  zur  Nachfolge  bestimmte  Sohn
gewesen,  ein  Hausdiener  und  befand  sich  als  Aufseher  in  dem
östlichen  Palaste.  Er  widmete  seine  Dienste  der  Kaiserin  von
dem  Geschlechte  Ku.  Dieselbe  verkehrte  mit  ihm  heimlich

durch  Briefe  und  machte  Anschläge  zur  Absetzung  der  grossen
Kaiserin.  Tung-meng  schloss  jetzt  insgeheim  mit  Li-schao  und
Meng-kuan  einen  Bund  und  verliess  sich  auf  sie.

Die  Kaiserin  von  dem  Geschlechte  Ku  hiess  ferner  Li-1

  ’Wen-tsch’ang  ist,  wie  im  Anfänge  angegeben  worden,  der  Jünglingsname
Yang-tsiün’s.
            
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