Aus der Geschichte des Zeitraumes Yuen-kliang von Tsin.
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und Ko-yi meldeten in einer Denkschrift: Yang-tsiün
besitzt eine geringe Geschicklichkeit, man kann ihm nicht die
wichtige Sache der Landesgötter anvertrauen. — Der Kaiser
befolgte dieses nicht.
Seit dem Beginne des Zeitraumes Thai-khang (280 bis
289 n. Chr.) war in der Welt Friede. Der Kaiser wendete
den zehntausend Triebwerken nicht mehr seine Aufmerksamkeit
zu und hatte nur Sinn für Wein und Wollust. Als er der
Kaiserin erst seine Dunst geschenkt hatte, machten seine Gefährten
Meldungen über öffentliche Angelegenheiten, jedoch Yangtsiün
sowie ft Yao 1 und Thsi, dessen Brüder, waren so
mächtig, dass sie den Umsturz der Welt bewerkstelligen konnten.
Die Zeitgenossen gaben diesen drei Männern den Namen ^
san-yang ,die drei Weidenbäume', d. i. Männer des Geschlechtes
Yang.
Als der Kaiser ernstlich erkrankte, war noch kein letzter
Wille vorhanden, und die verdienstvollen Diener, die ihm zu
der Herrschaft behilflich gewesen, waren bereits untergegangen.
Die Diener des Hofes waren voll Bestürzung, ihre Rathschläge
wurden nicht befolgt, jedoch Yang-tsiün entfernte alle Fürsten
sowie die nahestehenden und aufwartenden Menschen der Umgebung.
Er wechselte dabei ohne Weiteres die Fürsten sowie
die Reichsminister und brachte seine eigenen Vertrauten unter.
Der Kaiser erholte sich für eine kurze Zeit und sah, dass es nicht
die von ihm angestellten Leute seien. Er sagte zu Yang-tsiün
mit unveränderter Miene: Wie hast du die Gelegenheit gefunden?
Es erfolgte jetzt eine höchste Verkündung an das Amt
der Bücher der Mitte, dass Jeü Liang, König von Jii-nan, im
Vereine mit Yang-tsiün das königliche Haus stützen möge.
Yang-tsiün fürchtete, den Einfluss und die Gunst zu verlieren.
Er entlehnte von dem Amte der Bücher der Mitte die höchste
Verkündung, nahm sie in Augenschein und versteckte sie bei
einer passenden Gelegenheit. 3!jj| jjlf Hoa-I, der Beaufsichtiger
der Bücher der Mitte, fürchtete sich. Er ging zu Yangtsiün
und begehrte sie. Dieser mochte sie durchaus nicht
herausgeben.
1 Zur linken Seite des Zeichens ist noch das Classenzeichen J zu
setzen.