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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-kliang  von  Tsin.  211
schlechtes  Tö  hinrichten.  Die  Berathenden  wollten  die  Kaiserin
von  dem  Geschlechte  Tö  stürzen.  Als  sie  starb,  wollten  sie
nicht  nach  den  Gebräuchen  sie  begraben  lassen.  Kaiser  Ho,
in  Folge  der  gerechten  Weise,  in  welcher  er  durch  zehn  Jahre
seine  Dienste  gewidmet,  konnte  nicht  abweichen  von  dem  Wege
des  Dieners  und  des  Sohnes.  Er  war  bestrebt,  sich  nach  dem
Reichlichen  und  Bedeutenden  zu  richten.  Das  Rühmliche  der
Menschlichkeit  und  der  Erleuchtung  ist  kenntlich  in  dem  vergangenen ­
  Zeitalter/
,Auch  sieht  man  es  an  dem  Vorgänge  ^  Pei-wei’s,  1
des  ehemaligen  obersten  Buchführers  und  Vorgesetzten  des
Pfeilschiessens,  der  über  die  Kaiserin  Tiao  seine  Meinung  aussprach. ­
  Er  sagte:  Wenn  auch  die  Stiefmutter  ausgetreten,  die
nachträgliche  Handlung  erleidet  keine  Veränderung.  Desswegen
ehrte  Kaiser  Hiao-hoai  den  Namen,  hielt  die  Trauerrede  und
veranstaltete  nochmals  die  Bestattung  in  \\^  Siün-ling.
Hierdurch  wurde  der  Weg  der  Mutter  und  des  Sohnes  unversehrt ­
  erhalten,  und  die  Absetzung  erfuhr  eine  grosse  Veränderung. ­
  Gegenwärtig  opfert  man  ihr  in  dem  Palaste  von  ^  fjjlj
Hung-hiün,  hat  sie  noch  nicht  in  den  grossen  Ahnentempel
hereingebracht.  Die  Sache  ist  nämlich  noch  nicht  zu  Ende,
es  ist  kein  gerechtes  Vorbild.  Wenn  man  die  Wiedereinsetzung
der  Kaiserin  Tiao  in  ihre  Rangstufe  für  billig  hält,  so  soll  sie
bei  dem  Opfer  für  den  Ahnherrn  des  Geschlechtsalters  zugesellt
werden.  Wenn  man  ihre  Wiedereinsetzung  für  unrecht  hält,
dann  ist  in  den  Schriftstücken  bei  den  Trauerreden  eine  Lücke.
Sie  ist  Jemand,  der  noch  keine  Rangstufe  und  keinen  Namen
hat,  der  in  der  richtigen  Mitte  weilt  und  dabei  seitwärts  geneigt
ist,  dem  man  in  einem  besonderen  Hause  opfert.  Wenn  man
davon  ausgeht,  dass  Kaiser  Hiao-hoai  für  sich  allein  den  Weg
der  Mutter  und  des  Sohnes  erhöht  und  einzig  desswegen  den
Ahnentempel  errichtet  hat,  so  ist  dieses  vorläufig  eine  grosse
besondere  Neigung,  und  es  macht  einen  Riss  in  die  Vorbilder
des  Reiches.  Es  sollten  dann  in  den  Schriftstücken  des  Reiches
alle  zu  vermeidenden  Namen  der  Kaiser  entfernt  und  verworfen
werden,  es  wäre  nicht  bloss  der  Fall,  dass  man  des  Opfers  in
1  Rechts  von  ist  noch  das  Classenzeichen  J=|  zu  setzen.

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