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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-kliang  von  Tsin.

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der  Kaiser  auch  in  clem  Busen  Zuneigung  ohne  Aufhören,
wagen  wir  Diener  und  Untergebene  es  nicht,  die  höchste  Verkündung ­
  in  Empfang  zu  nehmen.  Man  kann  eine  Aufforderung
verbreiten  an  die  Könige  und  Fürsten,  damit  sie  sich  in  der
Halle  des  Hofes  versammeln  und  sich  berathen.  —  Eine  höchste
Verkündung  besagte:  Diese  grosse  Sache  untersuche  man
nochmals.
Die  Inhaber  der  Vorsteherämter  meldeten  wieder  an  dem
Hofe:  Yang-tsiün  empfing,  was  die  äusseren  Verwandtschaften
verausgaben,  er  war  betraut  mit  der  Stelle  eines  grossen  Vorgesetzten. ­
  Du,  vor  dem  wir  unter  den  Stufen,  weiltest  in  der
Dunkelheit  des  Vertrauens,  liessest  ihm  eine  schwer  ins  Gewicht
fallende  Macht  zukommen.  Zuletzt  verschwor  er  sich  zu  Unheil
und  Aufruhr,  pflanzte  in  ausgedehntem  Masse  geheimen  Anhang.
Die  erhabene  grosse  Kaiserin  unterhielt  im  Inneren  das  Verhältniss
  der  Lippen  und  Zähne,  nahm  an  dem  Aufruhr  Theil,
plante  Unglück.  Als  die  Schuld  bereits  offenbar  geworden,
widersetzte  man  sich  der  höchsten  Verkündung,  dem  höchsten
Befehle,  deckte  sich  durch  die  Streitmacht,  lehnte  sich  mit  dem
Kücken  an  die  Heeresmenge.  Mit  Blut  färbte  mau  die  Klingen, ­
  in  dem  Paläste  und  in  den  verschlossenen  Abtheilungen
vergoss  man  es  wieder.  Durch  Schriften  forderte  man  die
Menge  auf  und  belohnte  unheilvolle  Genossen.  Nach  oben
kehrte  man  den  Rücken  den  Geistern  des  Ahnherrn  und  des
Stammhauses;  nach  unten  zerstörte  man  die  Hoffnung  der
hunderttausend,  der  zehnmal  hunderttausend  Menschen.  Einst
nahm  Wen-kiang  Theil  an  Unordnung,  von  dem  Frühling
und  Herbst  wird  es  verdammt.  Das  Stammhaus  des  Geschlechtes ­
  Liü  empörte  sich,  die  Kaiserin  Kao  sank  herab  als
Gefährtin.  1  Es  ziemt  sich,  die  erhabene  grosse  Kaiserin  abzusetzen ­
  und  sie  zur  gemeinen  Frau  von  |Ij|?  ||j|r  Siün-yang
zu  machen.
Tsch’ang-hoa,  Beaufsichtiger  der  Bücher  der  Mitte,  und
Andere  hielten  dafür,  dass  es  nicht  die  Kaiserin  sei,  welche
an  dem  früheren  Kaiser  ein  Verbrechen  begangen  habe.  Wenn
jetzt  die  Genossen  schlecht  sind,  die  nahe  Verwandtschaft
unmütterlich  handelt,  möge  es  so  sein,  wie  es  bei  der  Kaiserin
1  Dieses  ereignete  sieh  nach  dem  Tode  der  Kaiserin  Kao  von  Han.
            
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