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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

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Pf  izmaier.

wo  die  Räuber  von  U  unterworfen  werden,  meldest  du  in  einer
Denkschrift,  dass  man  jjrj|  äjpl  Tschang-hoa  enthaupten  solle.  1
Deine  Verstocktheiten  und  Thorheiten  sind  alle  von  dieser  Art.
Wenn  du  dich  nicht  besserst  und  aufmerksam  bist,  wälze  ich
zwischen  Morgen  und  Abend  auf  dich  die  Schuld.  —  Ku-tsch’ung
schlug  das  Haupt  gegen  den  Boden  und  machte  Blut  fliessen.
Der  Fürst  sprach:  Dass  du  noch  Tage  und  Monde  verbringst
und  dass  dein  Name  so  viel  gilt,  dieses  ist  nur  wegen  der
königlichen  Verdienste  um  das  Sammelhaus  der  Leibwache.
Zuletzt  lasse  ich  deinen  Nachfolger  sterben  zwischen  den  Glockengestellen, ­
  den  grossen  Sprössling  zu  Grunde  gehen  in  dem
Metallweine,  den  kleinen  Sprössling  ohnmächtig  werden  unter
dem  dürren  Holze.  Mit  Siün-hö  sollte  dasselbe  geschehen.  Doch
weil  seine  frühere  Tugend  ein  wenig  kräftig  ist,  desswegen  bleibt
er  nach  dir  über  einige  Geschlechter  hinaus.  Die  Nachfolge
des  Reiches  wird  ebenfalls  gewechselt.  —  Als  er  ausgeredet
hatte,  befahl  er  ihm,  sich  zu  entfernen.
Ku-tsch’ung  konnte  plötzlich  in  das  Lager  zurückkehren.
Sein  Angesicht  war  abgemagert,  sein  Geist  umflort  und  verloren. ­
  Erst  nach  Tagen  kam  er  wieder  zu  sich.  Als  es  um
diese  Zeit  war,  starb  Ku-mi  unter  der  Glocke,  die  Kaiserin
von  dem  Geschlechte  Ku  starb  an  dem  Metallweine,  Ku-wu
fand  nach  beendeter  Untersuchung  ihren  Tod  durch  den  grossen
Stock.  Es  war  Alles  gleich  jenen  Worten.
Als  Lün,  König  von  Tschao,  geschlagen  war,  sprach  man
in  der  Vorhalle  des  Hofes  von  den  grossen  Verdiensten  Kutsch’ung’s
  und  berieth  sich  wegen  der  Einsetzung  seiner  Nachkommen. ­
  Man  wollte  seinem  Urneffen  Tschung,  aufwartender ­
  Leibwächter  von  den  zerstreuten  Reitern,  die  Nachfolge
verschaffen.  Tschung  stellte  sich  wahnsinnig  und  entzog  sich.
Man  setzte  dessen  Sohn  Thui  zum  Nachfolger  ein  und  verlieh ­
  ihm  das  Lehen  eines  Fürsten  von  Lu.  Derselbe  starb
wieder  an  einer  Krankheit.  In  dem  Zeiträume  Yung-hing
(304  bis  305  n.  Chr.)  setzte  man  'JÄ  Tschen,  einen  Urneffen

1  Tsch’ang-hoa,  Vorsteher  der  Räume,  ist  oben  (S.  201)  erwähnt  worden.
Derselbe  wurde  erst  in  späteren  Jahren,  zur  Zeit  der  Absetzung  der
Kaiserin  von  dem  Geschlechte  Ku,  hingerichtet.
            
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