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P f i z m a i e r.
Gebieterin von I-tsching. Als Kö-hoai starb, erhielt sie den
nach dem Tode zu führenden Namen j|^ Siuen. Man brachte
besonders vorzügliche Gebräuche in Anwendung. Die Zeitgenossen
spotteten darüber, aber Niemand getraute sich, offen
zu sprechen.
Die frühere Gattin Ku-tsch’ung’s war von dem Geschlechte
djS Li. Dieselbe war gut, schön und von gediegenem Wandel.
Sie gebar zwei Töchter, deren Namen Pao und Yö.
Pao wird von Einigen mit Namen auch Thsiuen, Yö von
Einigen auch yji? Siiin genannt. Nachdem ihr Vater Fung
hingerichtet worden, wurde sie in Anklagestand versetzt und
verbannt. Ku-tscli’ung vermählte sich später mit einer Tochter
m @e Kö-pei’s, Statthalters von Tsching-yang. Dieselbe ist
die Gebieterin von Kuang-tsehing. 1 Als Kaiser Wu zur Herrschaft
gelangte, durfte das Geschlecht Li in Folge der erlassenen
allgemeinen Verzeihung zurückkehren. Der Kaiser bestimmte
in einer besonderen höchsten Verkündung, dass Ku-tsch’ung
zwei Gemalinnen, die eine zur Linken, die andere zur Rechten,
einsetzen möge. Auch die Mutter Ku-tsch’ung’s wurde ermahnt.
Ku-tsch’ung holte das Geschlecht Li ab. Kö-hoai wurde
zornig, streifte den Aermel zurück und gab Ku-tsch’ung einen
Verweis, indem sie sagte: Bei der Bestimmung der Gesetzabschnitte
und Verordnungen hast du das Verdienst, dem höchsten
Befehle behilflich gewesen zu sein. Ich habe davon einen Antheil.
Wie darf das Geschlecht Li mit mir gleichgestellt werden?
— Ku-tsch’ung erwiederte: Die höchste Verkündung versieht
sich grosser Ehrfurcht. Ich getraue mich nicht, gegen zwei
Gemalinnen vollständig die Gebräuche zu üben. — In Wahrheit
fürchtete er sich vor Kö-hoai.
Indessen wurde seine Tochter Thsiuen die königliche Gemalin
Yeu’s, Königs von Thsi. Dieselbe wollte bewirken, dass
Ku-tsch’ung das Geschlecht Kö fortschicke und ihre Mutter
zurückkommen lasse. Um diese Zeit waren die Mutter ^|J ^
Lieu-han’s in dem Reiche Pei und die frühere Gattin J
Wang-khien’s, des kaiserlichen Oheims und Aufsehers des Flügel-1
So liiess Kö-hoai früher. Sie wurde, wie ohen zu ersehen, durch ihre
Tochter, die Kaiserin von dem Geschlechte Kn, zur Gebieterin von
I-tsching ernannt.