Aus der Geschichte des Zeitraumes Yuen-khang von Tsin.
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Ku-tsch’ung war zuletzt schwer erkrankt. -Er überreichte
das Siegel sammt dem breiten Bande und legte seine Würden
zurück. Der Kaiser schickte die aufwartenden Diener, um ihm
den hohen Willen zu verkünden und sich hinsichtlich der
Krankheit zu erkundigen. Die Leibärzte in der Vorhalle
brachten Absud und Arzneien zu Stande. Man beschenkte ihn
mit Betten, Vorhängen, Kupferstücken und Seidenstoffen. Von
dem kaiserlichen Nachfolger angefangen, überwachten die
Menschen des Stammhauses und des inneren Hauses in eigener
Person sein Befinden. Er starb im vierten Monate des dritten
Jahres des Zeitraumes Thai-khang (282 n. Chr.), sechs und
sechzig Jahre alt.
Der Kaiser war schmerzlich erregt. Er schickte einen
Abgesandten der in der Hand das Abschnittsrohr hielt, und
den grossen Beständigen, der eine Tafel anbot. Er verlieh ihm
nachträglich die Würde eines grossen Vorgesetzten und fügte
ein Drachenkleid, ein grüngelbes und grasgrünes breites Band
und ein kaiserliches Schwert hinzu. Er schenkte ihm die
geheimen Geräthe des östlichen Gartens, ein Hofkleid und ein
doppeltes Kleid. Der grosse Hung-lu befasste sich mit den
Sachen der Trauer. Man lieh Abschnittsrohr, Axt, vordere
und nachfolgende Wbtheilungen, Flügeldächer, Trommeln und
Blasewerkzeuge, rothgelbe Fahnen, grosse Wagen, Schellenwagen,
Trauerwagen, grosse Wagen des Vorstehers der Pferde,
Kriegsmuthige in gestreiften Kleidern mit Keule und Axt,
gepanzerte Krieger auf leichten Wagen. Bei den Gebräuchen
der Bestattung hielt man sich an das, was bei ^ Hökuang
und Hien, König von Ngan-ping, geschehen.
Man beschenkte ihn mit einem Begräbnissplatze von
hundert Morgen und hielt ihn mit ^ ^ Scln-pao und Anderen,
welche Verdienste um deii König erworben hatten, gleich. Man
opferte ihm in dem Vorhofe des Ahnentempels und gab ihm den
nach dom Tode zu führenden Namen Wu (kriegerisch).
Nachträglich ernannte man seinen Sohn m ß Li-min zum
Fürsten von Lu-schang.
Die Gattin Ku-tsch’ung’s war ^ Kö-hoai, Gebieterin
von Kuang-tsching. Dieselbe war von Gemüthsart eifersüchtig
und gehässig. Sein Sohn Li-min war drei Jahre alt, als die
Amme ihn an der Seitenthüre in den Armen hielt. Der Sohn
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. LXXXII. Bd. II. Hft.
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