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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  dor  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-khang  von  Tsin.

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hielt  in  der  Hand  ein  Abschnittsrohr.  Man  lieh  ihm  eine  gelbe
Axt  und  liess  ihn  als  grossen  Beaufsichtigter  der  Hauptstadt
die  sechs  Heere  leiten.  Man  verlieh  ihm  ein  Flügeldach,
Trommeln  und  Blasewerkzeuge,  rothgelbe  Fahnen,  zehntausend
Bewaffnete  und  zweitausend  Reiter.  Man  setzte  älteste  Vermerker
  zur  Rechten  und  Linken,  Vorsteher  der  Pferde  und
den  Geschäften  nachgehende  mittlere  Leibwächter  ein.  Man
vermehrte  die  dem  Kriegsheere  als  Dritte  zugetheilten  Reiter
und  die  Vorsteher  der  Pferde  je  um  zehn.  Die  Vorsteher  der
Pferde  unter  dem  Zelte  waren  zwanzig,  die  Obrigkeiten  und
Reiter  der  grossen  Wagen  je  dreissig.
Ku-tsch’ung  bedachte,  dass  die  grossen  Verdienste  nicht
zu  Stande  gebracht  werden.  Er  legte  in  einer  Denkschrift  dar,
dass  man  im  Westen  die  Sorge  wegen  Kuen-tscheu  und  I-tscheu,
im  Norden  die  Besatzung  von  Yeu-tscheu  und  Ping-tscheu  habe,
dass  die  Welt  abgemäht  und  zerstört,  die  Kornfrucht  des  Jahres
nicht  aufgestiegen,  dass  er  fürchte,  das  Aufgebot  des  Kriegsheeres, ­
  die  Verhängung  von  Strafe  sei  nicht  zur  rechten  Zeit
geschehen.  Ferner  seien  die  Begegnisse  der  Diener  und  Alten
nicht  dasjenige,  dem  sie  gewachsen  seien.  Der  Kaiser  sagte
in  einer  höchsten  Verkündung:  Du  machst  dich  nicht  auf  den
Weg.  Ich  rücke  sogleich  selbst  aus.
Ku-tsch’ung  konnte  nicht  anders,  er  empfing  das  Abschnittsrohr ­
  und  die  Axt,  befehligte  das  mittlere  Kriegsheer
und  traf  für  sämmtliche  Kriegsheere  Anordnungen.  Er  machte
den  obersten  Heerführer  Yang-thsi  zum  Zugesellten
und  lagerte  im  Süden  in  Siang-yang.  Die  Statthalter  von  U
und  Kiang-ling  ergaben  sich.  Er  zog  jetzt  weiter  und  lagerte
in  ITiang.
3l  Wang-siün  hatte  Wu-tsch’ang  bewältigt.  Kutsch’ung
  schickte  einen  Abgesandten  mit  einer  Denkschrift,  in
der  er  sagte:  U  kann  noch  nicht  ganz  seine  Bestimmung  erhalten.
Ls  ist  eben  im  Sommer,  die  Landstriche  des  Stromes  und  des
Hoai  sind  niedrig  und  feucht.  Krankheiten  und  Pest  entstehen
gewiss.  Es  ist  angemessen,  die  Kriegsheere  herbeizurufen  und
später  den  Plan  zu  entwerfen.  Wollte  man  auch
Isch’ang-hoa  an  den  Lenden  durchliauen,  es  genügt  nicht,  um
sich  vor  der  Welt  zu  entschuldigen.  —  Tsch’ang-hoa  hatte  einen
Blan  zur  Eroberung  von  U  entworfen,  desswegen  führte  Ku-
            
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