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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

Aus  der  Geschichte  des  Zeitraumes  Yuen-khang  von  Tsin.

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Also  auf  wen  werde  ich  mich  verlassen  können?  —  Jener
antwortete:  Ich  bitte,  dieses  ausführen  zu  dürfen.
Bald  nachher  wartete  Siün-hö  bei  einem  Feste  auf.  Man
berieth  sich  über  die  Vermälung  des  Nachfolgers.  Siün-hö  sagte
bei  dieser  Gelegenheit,  die  Tochter  Ku-tsch’ung’s  habe  Begabung, ­
  sei  edel  und  vortrefflich.  Sie  sei  würdig,  die  Gefährtin
des  Nachfolgers  zu  werden.  Auch  die  Kaiserin  von  dem
Geschlechte  ^  Yang  und  Siün-I  rühmten  sie.  Der  Kaiser
beherzigte  diese  Worte.
Da  ereignete  es  sich,  dass  in  der  Mutterstadt  starker
Schnee  fiel  und  zwei  Schuh  hoch  den  flachen  Boden  bedeckte.
Das  Kriegsheer  konnte  nicht  ausrücken.  Hierauf  sollte  die  Vermälung ­
  des  Nachfolger  stattfinden,  und  Ku-tsch’ung  zog  nicht
nach  Westen.  Eine  höchste  Verkündung  besagte,  dass  Kutsch’ung
  in  seinem  Amte  zu  verbleiben  habe.  Früher  hatte
Yang-ku  im  Geheimen  eröffnet,  dass  man  Ku-tsch’ung  zurückbehalten ­
  solle.  Der  Kaiser  sagte  es  jetzt  Ku-tsch’ung.  Dieser
bedankte  sich  bei  Yang-ku  und  sagte:  Jetzt  erst  kenne  ich
den  Gebieter  und  Aeltesten.
Um  diese  Zeit  ergab  sich  Siin-sieu,  ein  Anführer
von  U,  und  wurde  zum  grossen  Heerführer  der  raschen  Reiter
ernannt.  Der  Kaiser  wollte  in  Betracht,  dass  Ku-tsch’ung  ein
alter  Diener  war,  die  Ordnung  wechseln  und  die  Wagen  und
Reiter  zur  Rechten  der  raschen  Reiter  verbleiben  lassen.  Kutsch’ung
  schlug  dieses  beharrlich  aus  und  fand  Gehör.  Plötzlich ­
  wurde  er  durch  Versetzung  zum  Vorsteher  der  Räume  ernannt. ­
  Dabei  blieb  er  Aufwartender  im  Inneren,  Gebietender
des  obersten  Buchführers  und  befehligte  die  Streitmacht  wie
früher.
Es  ereignete  sich,  dass  der  Kaiser  krank  darniederlag.
Ku-tsch’ung,  Yeu,  König  von  Thsi,  und  Siün-hö  sorgten
für  die  Arzneien.  Als  der  Kaiser  hergestellt  war,  beschenkte
er  einen  Jeden  mit  fünfhundert  Stücken  Seidenstoffes.  Bei  der
schweren  Erkrankung  des  Kaisers  hatte  man  in  der  Vorhalle
des  Hofes  an  Yeu  die  Gedanken  gehängt.  Hiaheu-ho,
  Vorgesetzter  von  Ho-nan,  sprach  damals  zu  Ku-tsch’ung:
Deine  zwei  Eidame  sind  Nahestehende  und  Ferne.  Wenn  man
Menschen  erhebt  muss  man  die  Tugend  erheben.  —  Ku-tsch’ung
antwortete  nicht.  Jetzt  hörte  dieses  der  Kaiser  und  versetzte
            
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