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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 82. Band, (Jahrgang 1876)

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Pfizm  ai  er.

Kaisergeschichte  des  Buches  der  Tsin  bloss  in  Kürze  erwähnt
und  wurde  darüber,  auch  in  der  Geschichte  der  später  im
Inneren  China’s  entstandenen  Barbarenreiche  nichts  weiter  vorgefunden. ­
  Um  jedoch  diesen  Gegenstand  nicht  gänzlich  unaufgeliellt
  zu  lassen,  wurden  die  gedrängten  Lebensbeschreibungen
der  Heerführer  Tscheu-tsch’ü  und  Meng-kuan,  in  welchen  derselbe ­
  noch  einmal  vorkommt,  in  dieser  Abhandlung  wiedergegeben. ­

Das  Nämliche  gilt  von  der  Empörung  Tscli’ang-tsch’ang’s,
eines  südlichen  Fremdländers,  der  gegen  das  Ende  des  behandelten ­
  Zeitraumes  sämmtliche  gegen  ihn  ausgesandte  Heere
schlug,  die  Provinzen  des  mittleren  und  westlichen  China’s  sich
unterwarf  und  zuletzt  nur  durch  die  eigene  Rohheit  bei  der
Benützung  seiner  Siege  den  Untergang  erfuhr.  Indessen  ist
es  die  Lebensbeschreibung  Tsch’ang-tsch’ang’s  selbst,  welche
in  einiges  Umständliche  eingeht  und  desshalb  dieser  Abhandlung
einverleibt  wurde.

Ku-tsch’ung,  der  Vater  der  Kaiserin  von  dem  Geschleckte  Kn.
Ku-tsch’ung  führte  den  Jünglingsnamen  ^  ^
Kung-liü  und  stammte  aus  Siang-ling  in  Ping-yang.  Sein  Vater
Khuei  war  stechender  Vermerker  von  Yii-tscheu  in  dem
Reiche  der  Wei  und  Lehensfürst  des  Einkehrhauses  Jjl
Yang-li.  Er  erhielt  erst  im  späten  Alter  diesen  Sohn  und
sagte:  Später  wird  es  die  Beglückwünschung  des  ausgefüllten
Thores  der  Strasse  geben.  —  Von  diesem  Wort  erhielt  sein
Sohn  den  Namen  und  den  Jünglingsnamen. 1
Ku-tsch’ung  wurde  in  seiner  Jugend  eine  Waise  und
machte  sich  während  der  Trauer  durch  Aelternliebe  bemerkbar.
Er  erhielt  den  Rang  seines  Vaters  und  wurde  Lehensfürst.
Zum  Leibwächter  des  obersten  Buchführers  ernannt,  bestimmte
er  nach  den  Vorbildern  die  Verordnungen  für  die  Classen.
Zugleich  ermass  er,  untersuchte  und  prüfte  die  Abschnitte.
Von  allen  Dingen  die  er  ermass,  wurde  Gebrauch  gemacht.
Er  wurde  nacheinander  zum  aufwartenden  Leibwächter  des

1  Er  bediente  sieb  der  Worte  tsch’ung  ,ausfiillen‘  und  liü  ,Tlior
der  Strasse 1 .
            
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