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Werner.
wesen aber, in welchen das Stoffliche das Uebergewicht über
die von ihm abtrennbare Form behauptet, einen niederen unvollkommenen
Grad von Concretion darstellen, einen noch
minder vollkommenen die sogenannten Elementarkörper, welche
die Unterlage und den Stoff für die mannigfaltigen Gestaltungen
der epitelhmschen Gebilde und Existenzen darbieten. Freilich
müsste behufs vollkommener Durchbildung des Begriffes der
Concretheit bis zum Gedanken der absoluten Concretheit, die in
der Substanz der göttlichen Wesenheit gegeben ist, vorgeschritten
werden, was aber überhaupt nicht im Sinne der speculativen
Scholastik lag, und zu einer vollständigen Umbildung
ihres Denkstandpunktes hätte führen müssen, wie eine solche
im speculativen Theismus der neuzeitlichen Philosophie vorliegt.
Die speculative Scholastik hielt sich ihrerseits nur an das Moment
der Universalität in der göttlichen Wesenheit, welches
sich in der vom mathematischen Denken beeinflussten Cartesischen
Weise zu philosophiren in jenes der Unendlichkeit
umsetzte. Bei Malebranche führt dies zu dem Satze, dass wir
Gott nicht mittelst einer Idee denken, weil es überhaupt keine
Repräsentation des Unendlichen geben kann; Gott ist unmittelbar
durch sich selber intelligibel, die Seele erkennt ihn unmittelbar
durch ihn selber, was wol auch so viel heissen könnte,
dass in dem Gedanken des Unendlichen, den die Seele hat,
Gott sich selber denkt, bei Malebranche aber nur dies besagen
will, dass Gott der natürliche Ort der Seele ist, daher sie
auch in ihm die ewige unwandelbare Wahrheit schaut. Unter
den ewigen Wahrheiten versteht Malebranche die Beziehungen
zwischen den im Geistdenken appercipirten unendlichen Vollkommenheiten,
welche letztere das Richtmass für die Erkenntniss
und richtige Schätzung alles Creatürlichen, sowie die Beziehungen
unter ihnen die unwandelbare Regel für die creatürliche Ordnung
abgeben. Dies ist nun kaum etwas Anderes, als was wir
oben bei Bonaventura fanden, mit dem einzigen Unterschiede,
dass das von Bonaventura Gesagte in die Terminologie der
mittelalterlichen Scholastik eingekleidet, und auch mit den Anschauungen
derselben verwoben ist, während diese für Malebranche
ein abgethaner Standpunkt sind. Die allgemeine Bedeutung
der Malebranche’schen Ideologie und Metaphysik ist,
dass sie das im Gegensätze zum scholastischen Verstandes-