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Werner.
führung des meditativen Inhaltes der sechs Betrachtungsstufen
irnterscheidet sich von jener Richards dadurch, dass sie auf
jeder derselben unmittelbar die Erkenntniss Gottes zu ihrem
Gegenstände hat; Erkenntniss Gottes aus der sichtbaren Natur,
aus der gottesbildlichen Menschenseele, Erkenntniss Gottes in
seinem eigenen Sein und Wesen — dies sind die drei auf
einander folgenden Hauptstufen der Gotteserkenntniss, deren
jede, wie schon bemerkt, sich in zwei besondere Stufen gliedert.
Auf der ersten Hauptstufe ist die sichtbare Welt, auf
der zweiten die gottesbildliche Menschenseele das Medium der
Gotteserkenntniss, auf der dritten wird der Gottesgedanke als
solcher zum Gegenstände der Meditation. Auf der ersten Hauptstufe
der Betrachtung langt das menschliche Denken zuhöchst
bei der göttlichen Ideenwelt an, auf der zweiten zuhöchst bei
der im Elemente des Göttlichen lebenden und webenden himmlischen
Geistkirche, auf der dritten Hauptstufe versenken sich
Sinn und Gedanke unmittelbar in’s Göttliche selber. Mit Sinn
und Gedanke Gott suchen, kann man als die specifische Signatur
dieser Betrachtungen bezeichnen. In der sichtbaren Wirklichkeit
haben Sinn und Gedanke die Spuren Gottes zu erspüren,
und aus ihnen Gott selbst zu erkennen. Damit ergeben
sich die zwei Unterglieder der ersten Hauptbetrachtung, oder
die zwei ersten aus den sechs Stufen. Auf der untersten Anfangsstufe
bleiben nach Bonaventura Sinn und Gedanke noch
bei der äusseren Wirklichkeit stehen, auf der zweiten Stufe
wird die äussere Wirklichkeit in’s Seeleninnere hineingenommen.
Die äussere Wirklichkeit als solche unterliegt der dreifachen
Beurtheilung der inquisitiven Untersuchung, der gläubigen Betrachtung
und der intellectuellen Contemplation, und wird unter
jeder dieser drei Auffassungsweisen zu einem Spiegel der Macht,
Seraphim alati instar crucifixi. In cujus eonsideratione statim visum est
mihi, quod visio illa praetenderet ipsius patris nostri suspensionem in
contemplando, et viam, qua pervenitur ad eam. Nam per senas alas illas
recte intelligi possunt sex illuminationum suspensiones, quibus anima
quasi quibusdam gradibus disponitur, ut transeat ad pacem per ecstaticos
excessus sapientiae christianae' .... Effigies igitur sex alarum seraphicarum
insinuat sex illuminationes scalares, quae a creaturis incipiunt et
perducunt usque ad deum, ad quem nemo intrat recte nisi per Christum,
(Itin. ment., Prooem.),