Eine Sarcopliaginschrift aus der Ptolemäerzeit.
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fouilles t. IX.), wie auch der Name des Gottes Amon g0-schrieben
wird (Brugsch, mater. p. 20). In den Texten des Sarcophages
. erscheint das in Bede stehende Zeichen noch öfter, so '
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mit zu vergleichen Todtenb. 148, 28 : fr
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^ s ' in ZI. 8 unserer Inschrift.
77 /WWVV
Diese Variante ist meines Wissens neu und von besonderem Interesse.
Le Page Renouf hat auf das Gesetz hingewiesen, dass zwei
polyphone Zeichen nur Einen Lautwerth gemeinsam haben (vgl.
Zeitschrift 1872 p. 76). Mir ist nur Eine Ausnahme von dieser
Regel bekannt, nämlich <~S3 men und yen, ebenso ö nien (?) und yen.
xj und d haben beide den Lautwerth (7; der Arm, dann gewöhnlich
^ d i oder ^s_n geschrieben, hat aber auch die Aussprache
tot. Nach dem Gesetze der Homophonie polyphoner Zeichen
darf ° nicht totui, sondern muss äui gelesen werden,
wie denn der Lautwerth tot dem Zeichen xj überhaupt nicht zukommt.
Brugsch bemerkt in seinem Lexikon (I. p. 155): ,Der
,Arm‘ scheint in den ältesten Zeiten die Aussprache gehabt zu
haben, für welche er später als graphisches Zeichen dient und die
wir durch ü umschrieben haben. 1 Brugsch’ Vermuthung wird durch
obige Variante bestätigt, doch geht aus dieser zugleich hervor,
dass dem Arme der Lautwerth ä bis in die späte Zeit blieb. Der
Lexikon IV. p. 1666 citirte Satz
ist demnach zu lesen: am her-k totui r yu-tu-k t'ebau her s-ut'a
liau-k ,die Arme sind über dir, die Hände schützen dich, die Einger
un äui, die Arme öffnen,
„ wwwv n , . r mJJ ~ u i
^ Armring, aaaaaa
behüten deine Glieder“. Vgl.
die Hand öffnen,
aa/wvn
mnirrr
A.VWNA |
Handspange, wie auch die Varianten VW
und oSJ sep tot. — Dem Zeichen <jäe~5 kommt schliesslich, wie
bekannt, auch der Lautwerth yen und neyen zu, vgl. J3J) neyen in
einem lexte des Sarcophages. Ich führe hier zwei bemerkenswerthe
Inschriften desselben Monumentes an. Neben der Lotos-12
staude (dem Symbole des Südens) finden sich die Worte: