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M i k 1 osich.
eben angeführten Gesetze gemäss ist, die andere davon dadurch
abweicht, dass das i mit b zu einem praejotirten Voeale
verschmilzt, daher hvali'BS, hvaljts, hvaln. Wir haben
demnach von tvori, hvali, ceni; prdti, kadi; stapi u.s.w.
tvori-v- r BS, hvali-v-BS, ceni-v- i.s; preti-v-BS, kadi-v-Bs;
stapi-v-BS u. s. w. und tvorjBS, hvaljBS, cenjBs; pretjBS,
kadj'Bs; stapjBs u. s w. und daraus tvor’B, livalB, cen’t,
prestB, kazda; staps, stapln u.s.w. Was die zweite Form,
die ich die 'BS-Form nenne, zum Unterschiede von der vis-Form,
anlangt, so ist es eine ganz mechanische Regel, wenn
VostokovB, Grammatika 7f>, lehrt, dass neben ivB das verkürzte
b vorkömmt, welches dadurch entstehe, dass liv’B, niv'B,
rivB, 2ivB, üvb, söivB, bivB, vivB, piv’B, mivB, divB,
tivB, zivB, sivB in 1b, nB, i - b, zb, sb, söb, bis, vlb, pls,
ihIb, zdb, §tb, zb, sb verwandelt werde. Wenn Schleicher,
Compendium Seite 404, meint, nach vocalisch auslautenden
Stämmen laute das Suffix vbs, nach consonantisch auslautenden
hingegen bs, so halte ich dieses für unrichtig, da es unbegreiflich
ist, warum nach Vocalen das Suffix ein anderes sein
sollte als nach Consonanten, während man leicht einsieht, dass
im Slavischen der Hiatus aufgehoben werden muss. Fs ist
indessen diess ein Punkt, hinsichtlich dessen die Ansichten der
Sprachforscher auseinander gehen: Schleichern hat sich Danicic,
Istorija 371. 372, angeschlossen.
Das Verhältniss dieser zwei Bildungsweisen des Partie,
praet. act. 1. zu einander ist Gegenstand dieser Zeilen.
Vor allem ist zu bemerken, dass es keinen Grund gibt
anzunehmen, dass die Bs-Form eine Ausnahme bilde oder auf
bestimmte Classen der i- Stämme beschränkt sei, dass daher
VostokovB Unrecht hatte, als er, Izvestija 1. 17, die Richtigkeit
der Form hvals bezweifelte, wie Andere die Form ucb in
Zweifel ziehen: jene lesen wir Evangelium Sabbae21. Apostolus
Sisatovacensis 44, diese Evangelium Zographense, Glagolita Clozianus
707, Evangelium Sabbae 127.
Allerdings gibt es i-Stämme, bei denen die Bs-Form
nicht nachgewiesen ist, bei denen selbst die theoretische Aufstellung
der Bs-Form unsicher wäre. Es sind dies diejenigen
i-Stämme, in denen dem i ein j vorhergeht, das allerdings weder
die glagolitische, noch die cyrillische Schrift bezeichnet. Diese