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M i k 1 o s i c h.
durch livaliv r i> immer mehr in den Hintergrund gedrängt,
und in den lebenden slavischen Sprachen lindet sich von hvali.
nicht die geringste Spur mehr. Es wird zugleich dem Grunde
des Aussterbens der Form hvali. uachgeforscht, und dieser
darin gefunden, dass hvalivt. dadurch, dass darin der Stamm
hvali unverändert erhalten ist und von dem Suffix i ( r i.s) mit
Leichtigkeit geschieden werden kann, dem nach Klarheit strebenden
Verstände mehr zusagte als hvalt, und es ist dem
Verfasser nicht unwahrscheinlich, dass dieses Streben des Verstandes
das Aussterben auch anderer alter Bildungen bewirkte,
zu denen derselbe den Aorist auf s rechnet, denn ves'i> verhält
sich zu vedohi) ungefähr wie ltvals zu hvalivi. Das
Streben nach Verständlichkeit, Durchsichtigkeit der grammatischen
Formen führte zur Entstehung der sogenannten analytischen
Sprachen, langues analyticpies qui ont recours aux
verbes auxiliaires dans la conjugaison u. s. w., die dann wieder
die Neigung haben synthetisch zu werden, wie wenn im Romanischen
der Infinitiv und das Iiilfsverbum habere zur Bezeichnung
des Futurum und des Conditionalis zu einem Worte verschmelzen.
Anders als mit dem Partie, praet. act. I verhält
es sich mit dem Partie, praes. act. gred§, das in den ältesten
altslovenischen Quellen neben gredy auftritt, in den
späteren Denkmälern jedoch von diesem vollends verdrängt
wird, obgleich es in den lebenden slavischen Sprachen allein
herrschend ist, die eine Form wie gredy gar nicht kennen,
e ist eine im Auslaut eintretende Schwächung des a, das
auch zu ’i, herabsinken kann, aus dem durch Verstärkung y
hervorgeht, grede und gre.dy sind vielleicht verschiedenen
Dialekten des pannonischen Slovenisch zuzuweisen. Die einfache
Bildung des Aorists, welcher der dritte Gegenstand der
Untersuchung ist, ist durch jene Aoristform verdrängt worden,
in welcher an den Stamm ein eigenes Aoristsuffix tritt: die
auf dem Unterschiede der stumpfen und der vollen Personalendungen
beruhende Differenz von Aorist und Praesens scheint
als zu gering befunden worden zu sein. Dem s-Aorist, so wie
dem durch h ohne Bindevocal gebildeten Aorist gereichte der
Umstand zum Nachtheil, dass beide Formen den Stamm verändert
enthalten, sie mussten den den Stamm in unveränderter
Gestalt bietenden Aorist auf h mit Bindevocal weichen, vesi und