einem einfachen Kleide findet man es abscheulich, 1 alle Menschen
schlafen. Endlich wird man (das Weib) aufgestanden sein, 2 es ist
seltsam. Eben als die Nacht vorrückt, ist man (das Weib) sehläferig
und steht auf. In dem Gedanken, dass man weggegangen sein
könne, 3 legt man (das Weib) sich nieder. Inwendig und auswendig
ertönt ein Schlag, man fürchtet sich. Man wälzt sich leise heran
und zieht den Seidenstoff 1 empor. Man (der Mann) stellt sich
schlafend und mag sehr sehläferig sein. Man sagt mit Nachdruck
: Du sollst dich noch mehr fürchten. 5
Jamafi-fa. Die Krankheiten.
Mime i&J (mono)-no ke. Asi-no he.
Die Luft der Brust und der Wesen. ü Die Luft der Füsse. 7
Tada soko-fakä-to naku (mono)-kufanu + % A
(zifu-fatsi-ku) bakari-no A (fito)-no kami ito urufasi-ku-te
take bakari suso fusa-jaka-naru-ga \ ito joku kojete imizi-u
(iro) siro-u | kafo ai-gija-u-dzuki josi-to ü (mi) juru-ga \ fawo
imiziku jami-mcidofi-te \ fitai-gami-mo sitosi-ni naki-nurasi \
kami-no midare-lcakaru-mo sirazu. Omote akaku-te wosafe-witaru
koso okasi kere.
Ohne alle Ursache essen sie nicht. Das Haupthaar des
achtzehn- bis neunzehnjährigen Menschen (Mädchen) ist sehr
schön. Von Leibeslänge, geht es über den quastenartigen Saum
des Kleides sehr gut hinaus. Von Farbe äusserst weiss, hat
das Angesicht einen lieblichen und Achtung gebietenden Ausdruck.
In den Zähnen ist ein starker herumirrender Schmerz.
Das Stirnhaar weint und befeuchtet. 8 Das Haupthaar hängt
1 Abscheulich kalt.
2 Oki-wi-ran ist so viel als olci-wi-taran ,man wird aufgestanden sein 1 .
3 Eine Anmerkung besagt, es könne von Seite des Weibes Jemand heimlich
gekommen sein.
4 Die Bettdecke des Mannes.
5 Der Mann droht hiermit dem Weibe.
6 Schmerz in der Brust und bösen Einfluss (Afmj yi? vp^ tp' rija-u-ge^.
Nach einer anderen Lesart mune-no ke ,Luft der Brust 1 allein, mit Weglassung
von mono-no ke.
7 Krankheit der Füsse, Fussgicht.
8 Sitosi-ni ist so viel als fita-fiturto nure-si ,stark befeuchtet 1 .