Es scheint, dass zur Zeit, wo man die Oberkleider der dritten
und zweiten Rangstufe färbt, 1 die Menschen nur die Blätter
sehen. Als erfreuliche Sache, als wundervolle Sache kann
man sie nicht nehmen und hinaustreten, jedoch das Gedicht
sehen, welches Fito-maro, einmal durch das Fallen des Schnees
verblendet und au das Wohnen des Gottes So-sa-no wo in dem
Reiche Idzumo denkend, 2 verfasste, ist äusserst traurig. Bei
der Sache, welche man sagt, zu der Zeit es fügend, mag man
der Dinge, welche man in einem Abschnitte als traurig, als
wundervoll gehört hat, der Pflanzen, der Bäume, der Vögel
und Insecten in Unwissenheit gedenken.
Judzuri-fa-no imizi-u sajaka-ni tsuja-meki-taru-fa | iio
nwo-u kijo-ge-naru-ni | omofi-kakezu niru-beku-mo arazu. Kuki-no
aka-u kira-kira-si-u Ä (mi) je-taru koso ijasi-kere-domo okasikere.
Nabete-no (tsuki) - cjoro-fa j||? (tsuju)-mo Ä (mi)
jenu (mono)-no si-fasu-no tsugomori-ni-si-mo t.oki-meki-te
naki J^ (fito)-no kufi- (mono)-ni-mo siku-ni-ja-to afare-naruni
| X (mata) jofafi-noburu fa-gatame-no gu-ni-mo ni.te tsukafita(u)meru-fa
ika-naru-ni-ka. (Momidzi) zen- nt (jo)-ja-to
iß-taru-mo tanomosi.
1 Wie eine Anmerkung besagt, sind die Mäntel der Männer von der zweiten
und dritten Rangstufe purpurfarben. Sie wurden wahrscheinlich mit der
weissen Steineiche gefärbt. In dem Jen-gi-siki werden verschiedene
Färbungen angeführt. Diese können auch zu den Zeiten Sei Seö-na-gon’s
so gewesen sein. Die Mäntel wurden damals mit Galläpfeln und Eisenwasser
(fu-si-kane) gefärbt und waren purpurn. Doch da Galläpfel und Eisenwasser
übelriechend waren und bald faulten, bereitete man in jüngster Zeit die Grundfarbe
aus gesottenem Sappanholz, die obere Farbe aus den gesottenen
Zweigen, vielleicht auch Blättern des die Galläpfel hervorbringenden
Baumes, was keinen üblen Geruch bewirkte. Wenn man den die Galläpfel
hervorbringenden Baum nicht hatte, färbte man mit der Rinde des
Granatbaumes.
2 Eine Anmerkung besagt, diese Sache sei unbekannt. Es scheine das folgende
in dem ,Auflesen des Hinterlassenen 4 enthaltene Gedicht Fito-maro’s gemeint
zu sein: £ Asi-hilci-no \ oi * (jama-dzij-mo sirazu (±f ij|g
(aira-kasi)-no (jeda)-ni-mo (fa)-ni-vio Gj 1 (julci)-no
fure-si-fa. ,Wo den Fuss man zieht, | den Bergweg indess ic.h nicht
kenne, | da auf der weissen Steineiche | Aestc und auf die Blätter | Schnee
ist gefallen 1 .