Die Aufzeichnungen der japanischen Dichterin Sei Seö-na-gon.
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Am letzten Tage des neunten Monats und am ersten
Tage des zehnten Monats, wenn der Himmel umwölkt ist und
der Wind heftig bläst, überströmen und fallen die gelben
Blätter der Bäume, cs ist sehr traurig. Die Blätter der Kirschbäume,
die Blätter der Lotusbäume fallen. Im zehnten Monate
ist der Vorhof, in welchem viele Baumreihen stehen, sehr erfreulich.
m ft (No-wald)-no X (mata)-no Q (fi) Icoso imizi-u
(afare)-ni obojure. Tate-zilomi sui-gcii nado-no fusi-namitaru-ni
\ sen-zai-dovio (kolcoro)-gvrusi~ge (nein'). Ofoki-naru
(hi)-domo tafure (jeda) nado pk (fuki)-orciretaru
dani osiki-ni I (f'lN k dk (icomina -fest)
nado-no nfe-ni jorobobi faß-fuseru ito omofazu -{jjjj (nein). Kau-si-no
tsubo nado-ni. \ sa-to kifa-wo koto-sara-ni si-taran ja-u-ni
koma-goma-to pk A (fnki-iri)-taru koso | ara-kari-tsuru JH
(kaze)-no siwaza-to-mo oboje-ne. Ito hold kinu-no ufa-gumoritaru-ni
| kutsi-ba-no wori- tffyj mono | usu- (mono) nadono
ko utsi-ki-te \ makoto-siku kijo-ge-naru A (fito)-no | $
(jo) rn-fa (kaze)-no safagi-ni ne- ^ zame-tsure-ba
(fisa) si-fu ne-oki-taru mama-ni (kagami) utsi (mi)
te | mo-ja-jori sukosi wizari- (ide)-tarn (kami)-fa JH
(kaze)-ni pk (fukij-majofasarete sukosi utsi-juku-dami-taru-ga J
kata-ni kakuri-taru fodo | makoto-ni me-de-tasi.
An den Tag nach einem Herbststurm denkt man äusserst
trauervoll. Tndess die aufgestellten Wetterdächer und die
Zäune in Reihen daliegen, sind die vorderen Pflanzungen im
Herzen wahnsinnig. Die grossen Bäume sind zu Boden gestürzt,
die Aeste von dem Winde gebrochen, sie liegen bedauerlicher
Weise, taumelnd 1 und kriechend, über dem Weiderich und
dem Baldrian, es ist sehr unbedachtsam. - Als ob er, an den
Durchgängen :i des Gitters sausend, absichtlich eine Gränze
1 Jorobohi, nach einer anderen Lesart jokorobi, steht für jorohofi ,taumeln*.
2 ‘Sic sind unbekümmert, dass sie den Weiderich und den Baldrian beschädigen.
•' In einer Anmerkung wird die Vermuthung ausgesprochen, dass die einzelnen
Abtheilungen (fito- |^j ma-fito-ma) des Gitters hier tsubo
(ein Flächenmass von einem Ken und vier Zoll) genannt werden. Indessen
bedeutet tsubo ,Topf‘ auch die Durchwege des kaiserlichen Palastes.