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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pf  izmaier.

haar,  legte  sich,  das  Haupt  nach  Osten  gekehrt,  nieder  und
befahl  Thien-hoei,  ihn  zu  erwürgen.  Er  war  um  die  Zeit  acht
und  zwanzig  Jahre  alt.  Seine  zwei  Söhne  starben  ebenfalls.
In  Nie  bedauerte  man  sie.
Als  Ying  geschlagen  war,  entflohen  und  zerstreuten  sich
alle  Obrigkeiten  und  deren  Zugesellte.  Bloss  Lu-tschi  folgte
ihm  unablässig.  Die  Erörternden  priesen  ihn.
Später  tödtete  Khi-sang  den  im  Norden  beruhigenden
Heerführer  Teng,  Fürsten  von  Tung-ying,  vorgebend,  dass  er
Ying  räche.  Hierauf  nahm  er  den  Sarg  Ying’s  hervor  und
führte  ihn  auf  einem  Wagen  in  das  Kriegsheer.  Er  zog  in
allen  Dingen  den  Geist  zu  Rathe  und  brachte  dadurch  die
Befehle  für  das  Kriegsheer  zur  Geltung.  Als  Khi-sang  geschlagen ­
  war,  Hess  er  den  Sarg  in  einem  alten  Brunnen  zurück.
Die  ehemaligen  Diener  Ying’s  nahmen  ihn  weg  und  veranstalteten ­
  eine  neue  Bestattung  in  Lö-yang.  Kaiser  Iloai  verfuhr
nach  den  Gebräuchen  für  einen  König  des  Districtes.
Einige  Jahre  nach  dem  Tode  Ying’s  erzählte  man  sicli
in  Khai-fung,  dass  ein  zehnjähriger  Sohn  Ying’s  sich  in  ein
Haus  des  Volkes  gerettet  habe.  Yuen,  König  von  Tung-hai,
sandte  Leute  aus  und  Hess  ihn  tödten.  In  dem  Zeiträume  Yungkia
  (307—311  n.  Chr.)  erklärte  man  jfjt  Tsün,  einen  Sohn
Jui’s,  Königs  von  Tung-lai,  zum  Nachfolger  Yjng’s  und  verlieh
ihm  das  Lehen  eines  Königs  des  Districtes  Hoa-yung.  Später
wurde  das  Lehen  durch  die  Aufrührer  eingezogen  und  ihm  das
Reich  weggenommen.

Yii,  König  von  Ho-kien.
HK  Yü,  König  von  Ho-kien,  dessen  Jünglingsname  jjj^
Wen-tai,  war  der  Enkel  des  Königs  Hien  von  Ngan-ping  1  und
der  Sohn  des  Königs  Lie  von  Thai-yuen.  2  Er  hatte  die  Würde
seines  Vaters  erlangt  und  begab  sich  im  zweiten  Jahre  des
Zeitraumes  Hien-ning  (27G  n.  Chr.)  in  sein  Reich.  Im  dritten
Jahre  desselben  Zeitraumes  erhielt  er  ein  anderes  Lehen:  dasjenige ­
  von  Ho-kien.  In  seiner  Jugend  hatte  er  einen  reinen

1  Der  Name  dieses  Königs  ist  Feu.

2  Der  Name  dieses  Königs  ist

Kuei.
            
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