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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

U-hoan,  einen  Einfall  in  (las  Gebiet  Ying’s.  Die  ausspähenden
Reiter  gelangten  bis  Nie.  Ying  entsandte  J  Wang-pin,
stechenden  Vermerket’  von  Yeu-tscheu,  ferner  Schi'-tscliao,

Li-i  und  Andere,  damit  sie  sich  Wang-tsifln  entgegen

stellen.  Sie  wurden  von  Khie-tschii  und  den  Anderen  geschlagen. ­

In  Nie  herrschte  grosser  Schrecken.  Die  hundert  Gefährten ­
  entliefen,  die  Kriegsmänner  theilten  und  zerstreuten  sich.
Ying  hatte  Furcht.  Er  nahm  aus  der  Zahl  der  unter  den  Zelten
befindlichen  Leute  einige  Zehende  von  Reitern,  umfasste  den
Himmelssohn  und  ergriff  mit  Lu-tschi,  Aufseher  der  Bücher
der  Mitte,  in  einem  einfachen  Wagen  die  Flucht.  In  fünf  Tagen
gelangte  er  nach  Lö-yang.  Khie-tschii  verfolgte  ihn  bis  Tschaoko.
  Er  erreichte  ihn  nicht  und  kehrte  zurück.
Yü,  König  von  Ho-kien,  schickte  Tsch’ang-fang  an  der
Spitze  von  zwanzigtausend  gepanzerten  Kriegern  Ying  zu  Hilfe.
In  Lö-yang  angelangt,  nahm  Tsch’ang-fang  den  Kaiser  unter
den  Arm,  umfasste  Ying  sammt  Kao-kuang,  Lu-tschi
und  Anderen  und  wandte  sich  nach  Tschang-ngan.  Yü  setzte
Ying  ab  und  liess  ihn  zu  dem  Gehäge  (nach  Lö-yang)  zurückkehren. ­
  Er  ernannte  den  König  von  Yii-tschang  1  zum  kaiserlichen ­
  jüngeren  Bruder.
Als  Ying  abgesetzt  war,  gedachte  man  seiner  in  dem
Norden  des  Flusses.  In  Nie  griffen  die  ehemaligen  Anführer
foli  ifff  Kung-sse-fan,  spf  Khi-sang  und  Andere  zu
den  Waffen  und  zogen  Ying  entgegen.  Die  Neigung  der  Menge
war  offenbar.  Yü  ernannte  Ying  wieder  zu  einem  das  Kriegsheer ­
  niederhaltenden  grossen  Heerführer.  Als  solcher  beaufsichtigte ­
  er  die  Sachen  des  Kriegsheeres  im  Norden  des  Flusses.
Es  wurden  ihm  tausend  Krieger  verliehen,  mit  denen  er  Nie
niederhalten  sollte.
Ying  war  nach  Lö-yang  gelangt,  jedoch  Yue,  König
von  Tung-hai,  zog  an  der  Spitze  einer  Heeresmenge  dem
grossen  Gespanne  (dem  Himmelssohne)  entgegen.  Wo  er  sich
befand,  erhoben  sich  die  Spitzen  der  Lanzen.  Weil  die  nördlichen ­
  Gegenden  mächtig  und  stark  waren,  fürchtete  Ying,  dass

1  Der  König  von  Yü-tschang  ist  der  spätere  Kaiser  Hiaö-hoai.  Derselbe
war  der  fünf  und  zwanzigste  Sohn  des  Kaisers  Wu.
            
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