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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

das  Gefühl  der  Geringschätzung.  Man  war  &  Wen  noch  nicht
bis  zehn  Weglängen  nahe  gekommen,  als  wieder  ein  grosser
Kampf  stattfand.  Sse-1  und  die  Anderen  ergriffen  die  Flucht
und  ihre  Menge  zerstob.  Ying  übersetzte  sofort  den  Fluss  und
jagte,  sich  den  Sieg  zu  Nutzen  machend,  fortwährend  einher.
ijf?i  Wang-yü,  Heerführer  zur  Linken,  tödtete  Sün-sieu.
Man  verschloss  Lün,  König  von  Tschao,  zog  dem  Himmelssohne ­
  entgegen  und  setzte  ihn  wieder  ein.
Als  Ying  in  die  Mutterstadt  eingezogen  war,  liess  er  Lün
hinrichten.  Er  liess  ferner  Tschao-jang  und  Scln-tschao  dem
Könige  Kiung  von  Thsi  Hilfe  leisten  und  jj||  Tsch’ang-hung
in  Yang-ti  angreifen.  Tsch’ang-hung  und  die  Anderen  ergaben
sich.  Kiung  hatte  sich  zuerst  an  die  Spitze  einer  Heeresmenge
gestellt  und  war  in  Lö-yang  eingezogen.  Weil  er  das  Haupt
des  grossen  Entwurfes  war,  besass  er  bald  ausschliesslich  Macht
und  Einfluss.
Ying  hatte  sein  Lager  in  dem  Sammelhause  des  grossen
Lernens.  Als  er  an  dem  Hofe  eintrat,  bewillkommuete  ihn  der
Kaiser  in  eigener  Person.  Ying  verbeugte  sich  und  sagte,  sich
entschuldigend:  Dieses  sind  die  grossen  Verdienste  des  Dieners
Kiung,  Vorstehers  der  Pferde.  Ich  habe  nichts  vorgesehen.  —
Nach  beendeter  Zusammenkunft  verabschiedete  er  sich,  trat
hinaus  und  kehrte  nicht  mehr  in  das  Lager  zurück.  Er  liess
siel)  sofort  in  dem  grossen  Ahnentempel  melden,  trat  bei  dem
Thore  der  Feste  von  Tung-yang  aus  und  kehrte  dann  nach
Nie  zurück.
Er  schickte  ein  Schreiben,  in  welchem  er  von  Kiung
Abschied  nahm.  Kiung  war  sehr  erschrocken.  Er  sprengte
hinaus  und  eilte  Ying  entgegen.  Zu  dem  Thalwasser  der  sieben
Wegiängen  gelangt,  erreichte  er  ihn.  Ying  hielt  den  Wagen  an,
nahm  mit  Worten  Abschied  und  vergoss  Thränen.  Er  sprach
nicht  von  den  Angelegenheiten  der  Zeit.  Bloss  der  Schmerz
wegen  der  Krankheit  der  grossen  Königin  kam  in  seinen  Gesichtszügen ­
  zum  Ausdruck.  Alle  Menschen  des  Volkes,  welche
dieses  sahen,  wendeten  ihm  ihre  Neigung  zu.
Als  er  in  Nie  angekommen  war,  schickte  man  ihm  in
Folge  einer  höchsten  Verkündung  durch  den  zusammenfassenden
grossen  Beruhiger  J[-  ijäji  Wang-thsui  neun  Geschenke  und
liess  ihm  besondere  Auszeichnungen  zukommen.  Man  beförderte
            
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