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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizraai  er.

wie  es  ehemals  eingerichtet  worden.  Ich  lasse  den  Abgesandten
in  der  Hand  das  Abschnittsrohr  halten,  der  grosse  Ilung-lu
begibt  sich  zu  dem  Grabmal,  beschenkt  mit  einer  Tafel,  opfert
eine  grosse  Opfergabe.  Die  Seele,  welche  Reingeistigkeit  besitzt, ­
  unterwirft  sich  in  grossem  Masse  meinem,  des  Kaisers
höchsten  Befehle.  Ich  gewähre  Ruhe  deinem  Herzen,  halte  für
gut  diese  Gunst,  diese  Ehre.  Der  Sohn  Tscliao  erbt  die  Würde.'
In  dem  Zeiträume  Yung-kia  (307  bis  312  n.  Chr.)  liess
Kaiser  Hoai  eine  höchste  Verkündung  herabgelangen,  in  welcher
es  als  etwas  Wichtiges  bekannt  gegeben  wurde,  dass  Kiung
den  Weg  zu  der  Gerechtigkeit  gezeigt  und  die  ursprünglichen
königlichen  Verdienste  erworben  habe.  Er  verlieh  ihm  wieder
das  Amt  des  grossen  Vorstehers  der  Pferde  und  fügte  das  Amt
eines  Aufwartenden  im  Inneren  hinzu.  Er  gab  ein  Abschnittsrohr ­
  und  liess  nachträglich  eine  Trauerrede  halten.
Als  die  Mutterstadt  Lö-yang  fiel,  wurden  die  Lehen  Tschao's
und  seiner  Brüder  durch  ^|J  Jjj|l  Lieu-tlisung  eingezogen.
Kiung  hatte  keine  Nachfolger  mehr.

Yiug,  König  von  Tsching-tu.
Ying,  König  von  Tsching-tu,  führte  den  Jünglingsnamen ­
  j=|p  Jj£  Tsch’aug-tu  und  war  der  sechzehnte  Sohn  des
Kaisers  Wu.  Gegen  das  Ende  des  Zeitraumes  Thai-khang
(280  bis  289  n.  Chr.)  erhielt  er  ein  Lehen  von  zehnmal  zehntausend ­
  Thüren  des  Volkes.  Später  wurde  er  zum  Hiao-wei
der  Reiter  von  Yue  ernannt  und  wurde  das  Amt  eines  beständigen ­
  Aufwartenden  von  den  zerstreuten  Reitern  und  dasjenige
eines  Heerführers  der  Wagen  und  Reiter  hiuzugegeben.
Ku-mi  1  spielte  einst  mit  dem  kaiserlichen  Nachfolger
Min-hoai  Yö  das  Brettspiel  und  stritt  um  den  Weg.  Ying  war
in  dem  Saale  anwesend.  Er  schrie  Ku-mi  mit  rauher  Stimme
an  und  sagte:  Der  Nachfolger  ist  der  in  Empfang  nehmende
Gebieter  des  Reiches.  Wie  kann  Ku-mi  gegen  ihn  unhöflich
sein?  —  Ku-mi  hatte  Furcht.  In  Folge  dessen  liess  man  Ying
hinaustreten  und  ernannte  ihn  zu  einem  im  Norden  den  Frieden
herstellenden  Heerführer.  Als  solcher  hielt  er  Nie  nieder.  Man
1  Ku-mi  war  der  Pflegeneffe  der  Kaiserin  von  dem  Geschleehte  Ku.
            
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