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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

Aus  der  Geschichte  des  Hofes  von  Tsin.

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fiel.  1  Er  beschuldigt,  setzt  ab,  versetzt  und  verschafft  sich
dadurch  Anhänger.  Er  erlaubt  sich,  Obrigkeiten  und  Zugesellte
einzusetzen.  Die  begünstigten  Frauen  und  Nebenfrauen  stellt
er  hinsichtlich  des  Namens  dem  mittleren  Palaste  gleich.  Er
versinkt  in  Wein  und  Wollust,  kümmert  sich  nicht  um  die
gesummten  Menschen  des  Volkes.  m  x  Tung-I  handelt
nach  Willkür,  es  ist  nichts,  das  er  fürchtet  und  scheut.  Der
mittlere  Gehilfe  machte  eine  Meldung  an  dem  Hofe,  doch  er
trug  Zurücksetzung  und  Entlassung  davon.  jjrj|  fljä  Tseh’angwei
  war  kleinmüthig,  umfasste  den  Einhalt:  eine  höchste  Verkündung ­
  besagte,  es  dürfe  geschehen.  Die  kleinen  Knechte
jijlil  Kö’yü’s  nur  besitzen  des  Reiches  höchsten  Befehl,  sie
halten  fest  und  spielen  mit  den  königlichen  Würden.  Bestechungen ­
  sind  öffentlich  im  Gange,  alle  Arten  von  Verrath
sammeln  sich  Anhänger.  Er  schneidet  ausschliesslich  ab,  tödtet
das  Leben.  Er  setzt  heimlich  die  Vertrauten  ein,  treibt  wirklich
Handel  mit  Anschlägen.  Er  setzt  ab,  beschuldigt  die  Redlichen
und  Vortrefflichen,  blickt  hinaus  und  späht  nach  den  göttlichen
Geräthen.  Die  Diener  erhalten  wichtige  Aufträge,  Gehäge  und
Leibwache  sind  eben  eine  Berghohe.*
,Sieht  man,  was  Kiung  thut,  so  nährt  man  wirklich  im
Herzen  Unwillen.  In  diesen  Tagen  besteigt  ^  -ir  Li-han,
Iliao-wei  des  fliegenden  Kriegsheeres,  unterlegte  Pferde  und
kommt  heimlich  an.  Er  verbreitet  und  befördert  den  Willen
der  höchsten  Verkündung  weiter.  Die  Diener  werfen  sich  zu
Boden,  lesen  es  und  erkennen  es  an.  Sie  zertheilen  die  fünf
Leidenschaften,  als  würden  sie  geröstet.*
,Nach  den  Bedeutungen  des  Frühlings  und  Herbstes  haben
die  Nahestehenden  des  Gebieters  keine  Führerschaft.  Kiung
hält  in  den  Armen  gewaltige  Streitkräfte  und  bildet  sich  einen
Anhang.  Diejenigen,  die  von  Einfluss  bei  den  Obrigkeiten,
nothwendig  bei  den  Aemtern,  sind  keine  anderen  als  seine
Vertrauten.  Stellte  man  sie  auch  wieder  scharf  zur  Rede,  die
Hinrichtung  wird  gefürchtet,  die  Ungerechten  unterwerfen  sich.
Wenn  man  jetzt  sofort  die  Bewaffneten  heranführt,  auserlesene
Streiter  zehnmal  zehntausend,  mit  den  Eroberungszügen  der
Landstriche  sich  verbindet,  vereinigen  sich  die  Redlichen  und

1  Er  wurde  abgesetzt.
Sit/iUngsber.  d.  pMl.-hist.  CI.  LXXXI.  Bd.  III.  Hft.

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