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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmai  er.

so  gab  es  noch  nichts,  das  so  arg  wie  dasjenige  der  jetzigen
Tajve  gewesen.'
,Wenn  ein  vortrefflicher  Geschichtschreiber  die  Fehler
niederschriebe,  was  würden  die  Nachkommen  sehen  ?  Dass  die
Welt  sich  von  Tsin  noch  nicht  losgesagt  hat,  dass  Abschnittsrohr ­
  und  höchster  Befehl  dauernd  in  dem  Geschlechtsalter  vorhanden ­
  sind,  es  ist  deswegen,  weil  der  Vorgesetzte  ohne  unterdrückende ­
  Strenge,  weil  der  Hof  ohne  harte  und  grausame
Lenkung.  Die  übriggebliebene  Gnade  des  Kaisers  Wu,  die
[unterlassene  Liebe  des  Königs  Hien,  1  das  höchstweise  Wohlwollen, ­
  die  Güte  und  Milde,  sie  finden  noch  den  Weg  zu  den
Herzen  der  Menschen.  Was  die  vier  Meere  zusammenhält,
besteht  wirklich  in  diesen  Dingen.'
,Jetzt  begründet  der  glänzende  Fürst  eine  dem  Zeitalter
nicht  angemessene  Gerechtigkeit,  doch  er  bewerkstelligt  noch
nicht  das  dem  Zeitalter  nicht  angemessene  Entsagen.  Die  Welt
wird  dadurch  irre.  Denkt  man  und  sucht,  wodurch  man  zur
Besinnung  kommt,  die  innig  Verbundenen  von  Tsch’ang-scha,
Tsching-tu,  Lu  und  Wei,  die  Nahestehenden  der  nahestehenden ­
  Reiche  berechnen  mit  dem  glänzenden  Fürsten  die  Verdienste, ­
  empfangen  die  Belohnungen.  Sie  haben  noch  nicht
den  Vor  tritt.'
,Jetzt  ziemt  es  sich,  dass  der  Fürst  freien  Lauf  lässt  den
Königsverdiensten  von  Hoan  und  Won,  2  sich  befleisst  der
Sitte  von  Tsang  und  Tschä.  :l  Die  zehntausend  Wesen  zu
Hunden  von  Futtergras  4  machen,  ist  nicht  menschlich.  Beim
Verwandeln  ehrt  man  die  nahen  Verwandten,  wählt  die  Nahen.
Die  Verdienste,  die  der  eigenen  Person  Zufällen,  werden  verschmäht. ­
  Man  lasse  zehntausend  Triebwerke  herab  auf  die
zwei  Könige,  der  höchste  Befehl  sei  eben  eine  Berghöhe  für
sämmtliche  Kaiserinnen.  Man  lasse  glänzen  die  Fahne  der
Gerechtigkeit  und  Entsagung,  lasse  ertönen  die  Glöckchen  des
Gedankens  an  Rückkehr,  bestimme  den  Erdhügel  des  grossen

1  Hien,  König  von  Ngan-ping,  der  nächstjüngere  Bruder  des  Kaisers  Siuen
2  Wahrscheinlich  Hoan,  Fürst  von  Thsi,  und  Wen,  Fürst  von  Tsin.
3  Was  unter  *L  Tsang-tsc.hä  zu  verstehen  sei,  lässt  sich  nicht
bestimmen.  Es  mögen  Tsang-hi-pe  von  Lu  und  Ki-tschä  von  U  gemeint ­
  sein.
4  Hunde  von  Futtergras  sind  Bündel  Gras.
            
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