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^ und Ko, schmeichelte und diente dem mittleren Palaste.
Er ward in hohem Masse von der Kaiserin von dem Geschlechte
Ku in die Nähe gezogen und des Zutrauens gewürdigt. Er
verlangte die Stelle eines obersten Buchführers für die Verzeichnisse.
Tschang-hoa und Pei-wei beharrten fest dabei,
dass man ihm nicht willfahren dürfe. Er verlangte ferner die
Stelle eines obersten Buchführers und Gebietenden. Tsch’anghoa
und Pei-wei gaben es wieder nicht zu.
Als der Nachfolger Min-hoai abgesetzt war, liess man
Lün die Stelle eines Heerführers des Kriegsheeres zur Rechten
bekleiden. Um die Zeit waren n j§ m Sse-ma-ya, Beaufsichtige!'
des Vorstehers der Pferde von der Leibwache zur
Linken, 1 und der beständige Begleitende ^ Hiü-tschao
mit dem Dienste in dem östlichen Palaste betraut worden.
Diese zwei Männer härmten sich um den schuldlosen Nachfolger.
Sie verschworen sich mit ± Sse-I, mittlerem
Leibwächter in der Vorhalle, und Anderen zur Absetzung der
Kaiserin von dem Geschlechte Ku und Wiedereinsetzung des
Nachfolgers. Da Tsch’ang-hoa und Pei-wei nicht weggeschafft
werden konnten und man sich unmöglich mit ihnen befassen
konnte, erwogen sie die Geneigtheit Liin’s, zu den Waffen zu
greifen, die Begehrlichkeit seines Sinnes und glaubten, dass
sie sich seiner zur Ausführung der Sache bedienen könnten.
Sie sprachen daher mit ^ ^ Sün-sieu, dem Günstlinge
Lün’s, indem sie sagten: Der mittlere Palast ist unheilvoll,
eifersüchtig und ruchlos. Er hat in Gemeinschaft mit
Ku-mi und Anderen den Nachfolger abgesetzt. Jetzt hat das
Reich keine Nachfolger in erster Linie. Die Landesgötter
werden in Gefahr gerathen, die grossen Diener werden grosse
Dinge unternehmen. Jedoch der Fürst steht in dem Rufe,
dass er dem mittleren Palaste seine Dienste weiht, dass er den
Geschlechtern Ku und Kö nahe und mit ihnen auf gutem Fasse
steht. Als der Nachfolger abgesetzt wurde, sagten Alle: Wir
wussten es im Voraus. Wenn eines Morgens die Sache zur
Ausführung kommt, wird ihn das Unglück gewiss erreichen.
Warum schafft er nicht früher dafür Rath?
1 In dem ersten Abschnitte (S. 555) steht Sse-ma-ya, Beaufsichtiger der
Leibwache zur Rechten.