Die Aufzeichnungen der japanischen Dichterin Sei Seo-na-gon.
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no furi-taru tsutomete nado-fa jo-ni riaku (kokoro) am suma-ni
okasi. ft (Fana)-no pjl (naka)-jori mi-no ko-gane-no
tama-ka-to ÜL (m/i) jete [ imiziku ki-bajaJca-ni (mi) je-taru
nado | asa- ||§: (tsuju)-ni nure-taru sakura-ni-mo wotorazu.
% St (Fototogisu)-no josuga-to safe M (omo) fe-ba-ni-ja \
(nawo-sara)-ni ifu-beki-ni-mo arazu.
Um die Zeit des letzten Tages des vierten Monats und
des ersten Tages des fünften Monats sind die Pomeranzenbäume
dunkelgrün. Die Blüthen öffnen sich sehr weiss. Es hat geregnet,
und am anderen Morgen haben sie das Aussehen, als
ob sie gesonnen wären, in der Welt nicht zu sein, es ist
wunderbar. Aus der Mitte der Blüthen kommen die Früchte,
als ob sie goldene Perlen wären, hervor, sie erscheinen äusserst
rasch. Sie stehen auch den von dem Morgenthau befeuchteten
Kirschblüthen nicht nach. Ob der Kuckuk zur rechten
Zeit nur an sie denkt? 1 Es lässt sich noch immer nicht sagen.
Nasi-no ft (fana) jo-ni suscimazi-ku ajasi-ki (mono)-ni-site
*| me-ni tsikaku faka-naki £ (bun) tsuke nado dani
sezu. Ai-gija-u-wo kure-taru A (fito)-no kafo nado M (mi)
te-fa | tatofi-ni ifu-mo geni (sono) iro-jori-site ai-naku M
(mi) juru-wo \ morokosi-ni kagiri-naki (mono) - nite \
ffumi)-ni-mo tsukuru naru-wo | sari-to-mo aru ja-u aran tote
semete M (mi) re-ba \ ft (fana)-bira-no fasi-ni okasi-ki ni-J'ofi
koso (kokoro)-moto-naku tsuki-ta-mere. Ja-u-ki-fi' \ mikado-no
fl) ® (mi-tsukafi)-ni a.fi-te naki-keru liafo-ni nisete \
m ft (ri-kufa ) —* (issi) m m (faru-no ame)-wo
obi-tari nado ifi-taru-fa \ oboroke-narazi-to omofu-ni | ijjyj (nawo)
imizi-u me-de-de-taki (koto)-fa tagufi arazi-to oboje
- tari.
Die Birnblüthe ist eine entsetzlich gemeine Sache. Wenn
sie dem Auge nahe ist, weiht man ihr nicht einmal einen unscheinbaren
Aufsatz. Sieht man das Angesicht eines Menschen,
den man liebt und ehrt, und nennt sie in dem Gleichniss, so
erscheint es wahrlich ihrer Farbe wegen unliebenswürdig. 2 In
1 In Gedichten kommt häutig 4 vor, dass der Kuckuk bei den Pomeranzenbäumen
einkehrt.
2 Weil sie bloss weiss und reizlos ist.
4*