Aub der Geschichte des Hofes von Tsin.
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des Palastes |i| Hiü-tsch’ang bringen und daselbst einschliessen.
Man hiess den die Bücher in Ordnung haltenden
kaiserlichen Vermerk er ^f|J Lieu-tschin in der Hand das
Abschnittsrohr halten und ihn bewachen.
Als der Nachfolger abgesetzt war, bat Wang-yen, der
Vater der Königin, in einer Meldung, dass man die Ehe trenne.
Der Nachfolger willigte zuletzt ein und übersandte der Königin
ein Schreiben, worin er sagte: Bin ich auch thöricht und unwissend,
die Gedanken in meinem Herzen sind gut. Ich möchte
das Mass der Redlichkeit und Aeltornliebe erschöpfen, ich habe
kein böses, widersetzliches Herz. Obgleich nicht von der
Kaiserin geboren, weihe ich ihr meine Dienste wie der leiblichen
Mutter. Seit ich der Nachfolger bin, trachtete ich an
dem abgeschlossenen Schranken zu erscheinen, ich konnte
meine Mutter nicht sehen. Seit die Gebieterin von
I-tsch’ing 1 gestorben, erhielt man mich nicht am Leben,
kümmerte sich nicht um mich. Ich sass fortwährend in dem
leeren inneren Hause.
Im zwölften Monate des vorhergegangenen Jahres war
Tao-wen - sehr krank und leidend. Der Vater war wegen des
Sohnes betrübt. Er machte damals dem Kaiser eine Meldung
und bat, eine Fahne hinstellen zu dürfen. Er wurde nicht
erhört. Als die Krankheit sich verschlimmerte, begehrte er,
um Gnade und Segen bitten zu dürfen, da er kein böses
Herz habe.
Seit der Erkrankung Tao-wcn’s schickte die Kaiserin
dreimal ihre Leute, damit sie nachsehen. Sie liess dem Nachfolger
sagen: Der Himmel (der Kaiser) heisst mich dich rufen,
du sollst kommen. — Am Abende des acht und zwanzigsten
Tages des Monats kam ein Brief in einem kurzen Umschläge
mit der Aufschrift: An den östlichen Palast. Bei der Eröffnung
fanden sich bloss die Worte: Der Himmel befiehlt, er will
dich sehen.
Der Nachfolger verfasste nochmals eine Meldung und
ersuchte um den Eintritt. Am neun und zwanzigsten Tage
trat er frühzeitig ein und sah den Kaiser. Dieser schickte ihn
1 Diesen Namen führte zuletzt die Mutter der Kaiserin.
2 Tao-wen ist der oben (S. 551) erwähnte älteste Sohn des Nachfolgers.