Aus der Geschichte des Hofes von Tsin.
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stehen und lustwandelte und spielte in dem rückwärtigen Vorhofe.
Der die Stelle eines jät ^ Tschen-sse 1 bekleidende
Jjj j|| Pei-kuan machte ihm Vorstellungen und sagte: Ku-mi
steht in dem mittleren Palaste 2 sehr in Gunst, doch man trägt
eine ungefällige Miene zur Schau. Wenn er eines Morgens
Verbindungen anknüpft, ist es um die grosse Sache geschehen.
Man soll sich sehr bescheiden und demüthig benehmen, um
Veränderungen vorzubeugen. Man verwende in ausgedehntem
Masse weise Männer und mache sich dadurch Stütze und
Schirm. — Min-hoai mochte dieses nicht befolgen.
PK Kö-hoai, die Mutter der Kaiserin von dem Ge-^
Han-sclieu’s 3
zu machen. Auch
schlechte Ku, hatte gewünscht, die Tochter 1
zur königlichen Gemahlin des Nachfolgers
der Nachfolger wünschte, um sich zu sichern, eine Verbindung
mit dem Geschlechte Han. Allein ^ Ku-wu, die Gattin
Han-schen’s, ebenso die Kaiserin selbst gingen hierauf nicht
ein, sondern warben für ihn um Jjl Hoei-fung, die jüngere
Tochter Wang-yen’s. Der Nachfolger erfuhr, dass
die ältere Tochter Wang-yen’s schön sei, dass aber die Kaiserin
von dem Geschlechte Ku gesonnen sei, für Ku-mi um sie zu
werben. Er konnte sich im Herzen nicht beruhigen und machte
darüber einige Aeusserungen.
Ku-mx spielte einst mit dem Nachfolger das Brettspiel und
stritt wegen der Weise des Spieles. jpj Ving, König von
Tsching-tu, sah dieses und gab Ku-mi einen Verweis. Dieser
war noch mehr beunruhigt und verleumdete den Nachfolger
bei der Kaiserin, indem er sagte: Dass der Nachfolger in grosser
Ausdehnung Aecker kauft, viele eigene Güter zu Stande bringt
und dadurch mit kleinen Menschen sich verknüpft, ist wegen
der Kaiserin von dem Geschlechte Ku. Es verlautet insgeheim,
dass er sagt: Die Kaiserin, nach zehntausend Jahren werde ich
sie zu Fischfleisch machen. 4 Es verhält sich nicht allein so.
1 Dieser Angestellte hatte (lie Aufsicht über das Haus der Kaiserin und
des Nachfolgers.
2 Der mittlere Palast ist der Palast der Kaiserin und bezeichnet auch
diese selbst.
3 Han-scheu war der Schwager der Kaiserin.
1 Nach ihrem Tode, wenn dieser noch so spät erfolgen sollte, würde er
sie zerstückeln.
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