Die Imäla, der Umlaut im Arabischen.
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Vocal a die abweichende Aussprache annä, nasärä, jäa, hadäkum,
käfirina u. s. w.‘ 1 (Nöldeke, a. a. 0. S. 328).
Die von De Sacy in ,Notices et ExtrJ IX, S. 76 ff. beschriebene
Handschrift hat eine ganz eigentlnimliche Bezeichnung
der Imäla; es heisst dort S. 87: «JLoül L>!^
I ItXXic {_ ItXXis ui
d. i. ,La declinaison (ou plutot 1’ inclinaison, c’est-a-dire, cette
prononciation du fatha qui tend a le rapprocher du son du
kesra) se marque ainsi j, quand eile est parfaite, et de cette
maniere J, quand eile est entre deuxJ
In etwas verändert bezeichnet der im Catal. cod. or.
Bodley. II, 62, Nr. II beschriebene Qorän (v. Jahre 766) die
Imäla. 2
Der prachtvolle Cod. Berol. or. Fol. 36 hat für die Imala
als Variante die Bezeichnung- ~T . 3
Nassau-Lee’s Ausgabe des Ka&säf und Fleischer’s Ausgabe
des Baidäwi haben für die Imäla der Suren-Namen (^blf ij“}))
und der Suren-Anfänge ulyi) die Bezeichnung > über
ii ^ ii
dem Consonanten, so xic (Sur. 20); i(Sur. 19) etc.
Broch hat im Mufassal die auch sonst häufige Bezeichnung
von 1 unter dem Consonanten, so |Jld etc.
' ,Dies ist die Erklärung des grünen Punktes in dem Kopp’schen Bruchstück
ff (= cod. Gotli. 16 nr. 26), welchen Kopp nicht zu deuten wusste
(Bilder und Schriften der Vorzeit II, 292), übrigens findet sich diese Art,
die Imäla darzustellen, auch später noch zerstreut; so hat sogar Nassau-Lee’s
Ausgabe des Kassäf zu Sur. 2, 1 S. 13 |_j Lj', um die Imäla in
den Buchstaliennainen be te ausztidriicken. 1
2 Nöldeke, a. a. O. S. 350 ').
3 Nöldeke, a. a. O. S. 350 ').