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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

Die  Imäla,  der  Umlaut  im  Arabischen.

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Vocal  a  die  abweichende  Aussprache  annä,  nasärä,  jäa,  hadäkum,
käfirina  u.  s.  w.‘  1  (Nöldeke,  a.  a.  0.  S.  328).
Die  von  De  Sacy  in  ,Notices  et  ExtrJ  IX,  S.  76  ff.  beschriebene ­
  Handschrift  hat  eine  ganz  eigentlnimliche  Bezeichnung ­
  der  Imäla;  es  heisst  dort  S.  87:  «JLoül  L>!^
I  ItXXic  {_  ItXXis  ui
d.  i.  ,La  declinaison  (ou  plutot  1’  inclinaison,  c’est-a-dire,  cette
prononciation  du  fatha  qui  tend  a  le  rapprocher  du  son  du
kesra)  se  marque  ainsi  j,  quand  eile  est  parfaite,  et  de  cette
maniere  J,  quand  eile  est  entre  deuxJ
In  etwas  verändert  bezeichnet  der  im  Catal.  cod.  or.
Bodley.  II,  62,  Nr.  II  beschriebene  Qorän  (v.  Jahre  766)  die
Imäla.  2
Der  prachtvolle  Cod.  Berol.  or.  Fol.  36  hat  für  die  Imala
als  Variante  die  Bezeichnung-  ~T  . 3
Nassau-Lee’s  Ausgabe  des  Ka&säf  und  Fleischer’s  Ausgabe
des  Baidäwi  haben  für  die  Imäla  der  Suren-Namen  (^blf  ij“}))
und  der  Suren-Anfänge  ulyi)  die  Bezeichnung  >  über
ii  ^  ii
dem  Consonanten,  so  xic  (Sur.  20);  i(Sur.  19)  etc.
Broch  hat  im  Mufassal  die  auch  sonst  häufige  Bezeichnung ­
  von  1  unter  dem  Consonanten,  so  |Jld  etc.

'  ,Dies  ist  die  Erklärung  des  grünen  Punktes  in  dem  Kopp’schen  Bruchstück ­
  ff  (=  cod.  Gotli.  16  nr.  26),  welchen  Kopp  nicht  zu  deuten  wusste
(Bilder  und  Schriften  der  Vorzeit  II,  292),  übrigens  findet  sich  diese  Art,
die  Imäla  darzustellen,  auch  später  noch  zerstreut;  so  hat  sogar  Nassau-Lee’s
  Ausgabe  des  Kassäf  zu  Sur.  2,  1  S.  13  |_j  Lj',  um  die  Imäla  in
den  Buchstaliennainen  be  te  ausztidriicken. 1
2  Nöldeke,  a.  a.  O.  S.  350  ').
3  Nöldeke,  a.  a.  O.  S.  350  ').
            
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