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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

Die  Imäla,  der  Umlaut  im  Arabischen.

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v-wXJ  I  Lo  dJö  ^Xü  £  -bj.Äj

Ferner  Sibawaihi  bei  Ibn  Ja'is  S.  651,  ZI.  2:
1  !  jüLobtli
und  so  noch  an  sehr  vielen  anderen  Stellen.
Auch  sind  nach  Al-Däni  (siehe  oben  in  der  Definition
des  Sujuti)  bei  der  Kor’än-Lesung  beide  Arten  der  Imäla  zulässig, ­

  die  äJLol  sowohl  wie  die  sia^Äx  jÜLof.
Endlich  spricht  der  Umstand,  dass  man  in  manchen
Wörtern  die  Imäla  anwendet,  wo  von  den  der  Imäla
sich  keine  findet  und  wo  man,  wie  die  Grammatiker  sich  ausdrücken,

  nur  den  Usus  als  Grund  anfuhrt  (JL*jtÄA*  bi  I  ätJL^olSH),
wie  in  ^Lsxi!  (Mufassal,  S.  t*f*,  ZI.  5  f.)  etc.  genügend  für  die
obige  Behauptung.  Ja,  man  ging  noch  weiter  und  setzte  ein  I
in  die  Imäla,  weil  dasselbe  einem  vor  ihm  in  die  Imäla  ge-9

  c
setzten  !  entspricht  (siLo^l  J.=».N  äJLo^M)  wie  in  !l>1+ä  etc.
i  i  '
(siehe  den  betreffenden  Abschnitt  unten  im  Commentar).
Doch  gab  es  auch  Leute,  die  von  der  Anwendung  der
Imäla  für  die  Kor’än-Lesung  nichts  wissen  wollten;  als  Beweis

dessen  führten  sie  das  Hadit  Lj  an  (darüber
ist  schon  oben  gesprochen  worden).  Nach  diesem  Hadit  wäre
also  die  Anwendung  der  Imäla,  als  der  Umlautung  des  a
zu  i  von  vornherein  bei  der  Kor’än-Lesung  ausgeschlossen;
doch  einen  in  der  feinen  Aussprache  gelegenen,  mit  so  vielen
Argumenten  erhärteten  Lautprocess,  wie  der  der  Imäla  ist,
durch  ein  Hadit  wegzudisputiren,  musste  dem  strengen  Philologen ­
  Sujuti  auch  in  Rücksicht  auf  dieses  Hadit  zu  gewagt
erscheinen;  er  fand  es  daher  für  nothwendig,  in  der  iG-iX
seines  Aufsatzes  über  die  Imäla,  Itkän,  S.  PP»,  ZI.  7  bis  S.  PPt,
ZI.  3  als  Beweis  für  die  Existenz  der  Imäla  bei  der  Kor’än-Lesung

  eine  fünffache  Erklärung  des  Ausdruckes  !  in
dem  erwähnten  Iladit  zu  geben,  von  denen  die  fünfte  (s.  darüber
oben  II.  [Definition]  5.)  die  plausibelste  und,  wie  er  sagt,  auch
von  Al-Däni  wirksamst  unterstützte  ist:

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