Die Imäla, der Umlaut im Arabischen.
479
8. Mit der Imäla verwandt sind die beiden Erscheinungen
1. l| i
2. 2
gLöill 3 ist die Vocal-Assimilation und zwar die rückwärtsgehende;
der die Assimilation bewirkende Vocal ist gewöhnlich
i, doch auch u, letzterer häufig im magribinischen
Dialekte. 4 Ihre Wirkung erstreckt sich gewöhnlich nur auf
die nächstvorhergehende Silbe, doch ausnahmsweise (i >1 tX-fc«
o J» * J
(jiSjl Sur. 38, 40 f. Baidäwi, S. 188, ZI. 23 ff. II. Bd.) bis
auf die zweite Silbe zurück.
— (jwAJI [*U-wt — jydJI ^aj rs^.=>)
ist eine Bezeichnung für den Mischlaut zwischen u und i = ü
und findet Anwendung in der Aussprache der Passivformen
der Verba med. . und ^5, z. B. i_ii.A.i. = hüfa; J-aj
(jjji) = küla; (^j) = bü‘a etc. etc.
1 Fleischer, ■ Beiträge, 186-1, S. 275 f.
2 Mufassal, S. f4*, |a»; Alfijja, S. ("<■[; Fleischer, Beiträge, 1864. S. 819 ff.;
Wrig-lit, a. a. O. S. 94. rem. a.; S. 95. rem. b.
3 Ueber in seiner mehrfachen Anwendung als Terminus technicus
steht im Muh:
*
oL*AXJf ^ üLsaJI jSüj ^LjAM
y^- l+X" j,«i sjuli' Lg.Ä/o RajI-JI J.*s. yS£y
^LXJI i-Uax.t y^j '—^^ ij y^~r.• cL^^-tl *Li*
Li La3 I jva+J I j*y&^ I y^ ^ I xS'jZz»
Aa + ^L| äJj A+il jV-g-AOJlJ StlyÄf' sLäJI
^j-io ^LaJI ^-c. pLajüI) j-.Ak.lt jmS3 LcLajI JljJf
q ^ ^ 5 ^ ^
y^
4 Vgl. die Beispiele bei Fleischer, Beiträge a. a. O. (Anmerkung).