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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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G  r  ü  n  e  r  t.

Uebersetzer  dieses  Werkes  bemerkt,  dass  in  der  Orthoepie

der  Gegensatz  von  |vjuäs^äj'  ist.  1  Der  Imälc,  fügt  Fleischer ­
  hinzu,  scheine  das  entgegengesetzt  zu  sein.  Es

liegt  dies  auch  in  der  Natur  der  Sache,  indem  das  eine  Mal
zwei  gleichberechtigte  Aussprachen  unterschieden  werden,  eine
dicke  und  eine  dünne,  das  andere  Mal  die  eine  Aussprache
als  die  dem  Vocal  an  sich  zukommende,  die  zweite  als  Abbeugung ­
  vom  ursprünglichen  Vocallaute  bezeichnet  wird/
6.  Recht  miissig  ist  der  Streit,  den  die  Kor’an-lnterpreten
stets  anführen,  ob  die  Aussprache  mit  kJ  IM  ursprünglich  (J»M)

sei  oder  mit  *.AÄjiÄjl,  oder  ob  erstere  dependirend
letzterer  sich  verhalte.

Sujüti  sagt  darüber,  Itkan,  S.  f*  l*i,  ZI.  12—15:
s  0  r.  i  q

AÄi  ^  Li  N!  N  kJLfl^H  }  iCu/ljJ

Ebenso  Ibn  Ja'is,  Ref.  Nr.  72,  S.  644,  ZI.  16  v.  u.  bis  14  v.  u,:

7.  Was  schliesslich  den  physiologischen  Werth  des  durch
die  Imäla  veränderten  a-Lautes  anlangt,  so  stellt  derselbe  eine
Veränderung  des  Vocales  selbst  dar,  nicht  eine  blosse  Klangfarbe, ­

  was  auch  schon  aus  der  Gegenüberstellung  von  |vaA5.ääJ(
und  xJLoAM  hervorgeht.  2

1  Vgl.  Muh.:  JoUüj

2  Brücke,  a.  a.  0.  S.  352  ff.
            
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