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Bacher.
philosophisch gebildete Bibelerklärer können wir auch als die
Träger der Allegoristik uns denken, gegen welche Ihn Esra
in dem dritten Wege seiner Einleitung sich wendet. Einmal
zu Exodus 26, 2, bezeichnet er sie auch als Unvernünftige,
welche in den 28 Ellen, dem Längenmasse der-Teppiche des
Stiftszeltes, die 28 Stationen des Mondes erblicken wollen.
Im Ganzen hat Ibn Esra nicht oft von dem Auskunftsmittel
des doppelten Schriftsinnes Gebrauch gemacht. Mit
eigentlicher Exegese unvereinbar ist es da, wo er z. B. seine
Zahlensymbolik in die Bibel hineinträgt, während anderwärts
auch die nüchternste Bibelerklärung solch’ einen doppelten
dem E. Jesclma. ln der Einleitung- zu Hiob bringt er von ihnen die
Eintheilung der göttlichen Züchtigungen in drei Classen, zu Gen. 22, 1,
und in der zweiten Reeension auch zu Exodus 2, 2G, die Eintheilung
des göttlichen Wissens in ein Wissen vom Kommenden, Möglichen, und
ein Wissen um das Gegenwärtige, Wirkliche. Zu Num. 20, 8 bemerken
sie, dass nicht Ungehorsam Mose’s Vergehen gewesen sein könne, denn
wie könnte man ihm sonst als Gottesgesandten glauben. Zu tj< 102, 27
sprechen sie die von Ibn Esra bekämpfte Ansicht aus, dass der Himmel
und seine Gesetze aufhören werden und Gott einen neuen Himmel und
eine neue Erde schaffen wird. Hem gegenüber citirt er die Meinung des
Grammatikers Juda ben Chajjüg, dass die Gattungen ewig, nur die
Individuen vergänglich sind. Hieselbe Meinung sprechen, zu f 104, 30,
die n'lilinn ’üsn ,die Weisen der wirklichen Einsicht“ aus, und zwar ent
gegen der orthodoxeren Meinung der “IpHÜH '!MN, dass jeder Lebende
nach dem Tode auferstehen wird, Dip’ lfTlb “IHK 'H ba. Im Excurs zu
Exodus 3, 15 citirt Ibn Esra die Ansicht von der Vergänglichkeit der
Individuen nebst einem schönen Gleichuiss im Namen der ab ’öafi. Unter
rpttnnn "pi versteht Ibn Esra die Lelire vom Wesen der Dinge, also
Metaphysik. S. Kroch mal, More Neb. Hazeman, 1851, S. 263. Vgl.
auch Jesöd Mora, c. XII: )t0p ablT D1S.1 rPtPinn 'Ö3n lX“lp p bi?. —
Von den endlich wird noch eine an orthodox-mnslimische
Anschauung von der Ewigkeit des Korans erinnernde Anschauung gebracht:
anb t,t xbi nwn anb ptti niaan aoai mmn Tön tnia -pan' awn ’a
P]1D (Gen. 1, 1 in der ersten Reeension, Ozar Nechmad II, 210). Diese
Zusammenstellung diene auch als Ergänzung zu der Bemerkung Steinsclineider’s
im Artikel ,Jüdische Literatur 1 , S. 397, Amn. 3. — Isak
aus Akko kennt die Bezeichnung “Ipnbn '!£>3k‘ als festen Terminus für
die 112133 B'SsabsnaH, die Gegner der Kabbala. S. Jellinek, Nachmani’s
Dissertation, S. 37. Ebendaselbst sagt Isak, die "IpflÖH 'n wären
identisch mit den 'H, wie denn auch ein kabbalistischer Autor
(Kerem Chemed VIII, 105) die |Wl ■’bjD den nbapH 'bi?3 entgegensetzt.