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Bache r.
Exod. 13, 17 übor cumulirte Wunder, D3 lins dj; ib. 29, 40 über
den Tempeldienst; zu Deut. 18, 3 bei Gelegenheit der Priestergaben
über das pn pia specielle Vorschriften; zu Exod. 32, 18
über die verschiedenen Arten des Götzendienstes.
IV.
Die karäisclie Exegese.
Bevor wir an den eigentlichen Gegenstand dieses Abschnittes
gehen, muss ein merkwürdiges Missverständniss erwähnt
werden, welches zwei christliche Forscher dahin führte,
in dem nur die Karäer behandelnden zweiten Absätze der Einleitung
Ibn Esra’s noch etwas ganz anderes zu erblicken, woran
Ibn Esra sicher nicht gedacht hat. Wilhelm Schickard, Professor
der hebräischen Sprache in Tübingen, der in seiner
Schrift über verschiedene exegetische Gegenstände 1 auch Ibn
Esra’s Einleitung übersetzt und erläutert, 2 beginnt die Darlegung
des zweiten Weges so: Secundus modus priori ost
oppositus, illorum qui solo textu freti, plane nullam admittunt
expositionem, ut olim Sadducsei, quo nomine nos quoque
Christianos habet suspectos. In der darauf folgenden Uebersetzung
fehlen die von Ibn Esra als Beispiele angeführten
Autornamen. Dann nimmt er die Christen noch besonders
gegen Ibn Esra in,Schutz und meint: Sed injuriam nobis quidem
Christianis facit, qui nec omnes prorsus cxpositiones recusamus,
neque hodie abolemus eam quse placuerat heri (S. 143).
Schickard meint demnach, dass Ibn Esra mit den B’pns die
Christen und die alten Sadducäer versteht, wie er denn auch
den Schlusssatz der Einleitung so paraphrasirt: Tandem in
Sadducseos invehitur, qui omnes glossas et commentarios repudiabant,
solum vero contextum pro authentico cognoscebant;
1 Bechinath happeruschim, hoc est Examinis Commentationum Rabbinicorum
in Mosen Prodromus. Tübingen, 1(524.
2 Einiges daraus war schon Gelegenheit zu berichtigen, oben S. 374 und 376.
S. auch unten S. 431.