Abraham Ihn Esra’s Einleitung zu seinem Pentateuch-Commentar.
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pinx ausgibt. Hier neunt er ihn auch den ,Faseler'. 1 Ebenso
entschieden lautet die Abweisung im Commentar zu Daniel
1, 1: ,Wie wäre es anzunehmen möglich, dass irgend Jemand
das eine Wort schreibt oder spricht und eigentlich ein anderes
meint. Wer solches behauptet, gehört zu den Wahnsinnigen.
Jenem Erklärer wäre es eher zugekommen, zu sagen: Ich weiss
nichts, als die Worte des lebendigen Gottes zu verdrehen.' Als
Wahnsinnigen — W®ö — bezeichnet dann auch Ibn Esra den
R. Jona (zu Exodus 19, 12), weil er behauptet, Mose hätte
Tin [nx baan] (Ex. 19, 23) nur aus Versehen gesagt, statt
am [nx baan].
Von dieser Theorie nun, gegen welche Ibn Esra — und
nicht mit Unrecht — eine solche Schärfe richtet, behauptet er
an der genannten Stelle in der zweiten Recension des Exodus-Commentars,
au derselben sei ihr Urheber durch keinen Geringem
als den Gaön Saadja berechtigt worden. ,Auf diese
Pfeiler der Lehre 2 stützte sich der Faseler in seiner Vertauschung
von Wörtern; — es folgen einige Beispiele — welche
Stellen ich alle ohne Vertauschung erklärt habe. Sein Buch
ist werth, verbrannt zu werden.' 3 War Ibn Esra zu solcher
Anklage berechtigt? Zunächst ist nun hervorzuheben, dass Ibn
Ganäch in der That als allererstes Beispiel des Worttausches
gerade das von Exodus 21, 8 (Bi'—r\x) wählt. Er nennt zwar
1 Dieses Epitheton — b'BHÖH — gibt Ibn Esra nur noch dem Bibelkritiker
Jizchäki, zu Hiob 42, 16, sowie er nur noch des Letztem Werk
für verbrennungswürdig erklärt, zu Gen. 36, 30. Dabei ist es aber zu
beachten, dass Ibn Esra an allen angeführten Stellen nie R. Jöna’s
Namen nennt; gewiss aus feinem Tactgefülil, um den verdienstvollen
Grammatiker nicht in den Augen der unkundigen Leser als Ketzer zu
brandmarken. Die Kundigen merkten ohnedies, auf wen gezielt war.
Welch’ ein Ton von Achtung geht auch durch die ebenfalls anonyme
Anführung des S. Harikmä, zu tp 77, 3: II” pl 1BBJ 1BD 1BH blU BBn
flVJHD 13 (Vertauschung von ■’T mit TI?). Ibn Esra, der Jbn Ganfich
ao viel zu verdanken hatte, wollte ihn offenbar nicht blossteilen. — Zu
berichtigen ist Gross (Menachem ben Sarük, S. 18), der unter
stets Jizohälu verstehen will.
2 h). h. Saadja und den ebenfalls als Urheber willkürlicher Worterklärung
citirten Onkelos.
3 nbnj mim niay nbxai ,annn p-nst öj ’uh lniöB ’B pxn naxn
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