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Bacher.
keiten des Textes haften und der Seele desselben, dem Inhalte,
keine Aufmerksamkeit schenken. 1
Besteht zwischen der eben besprochenen Eintheilung- und
der Ihn Esra’s auch eine bedeutende Analogie, auch darin,
dass in jener ebenfalls über die aufgezählten Kategorien ein
Urtheil gefällt wird, so ist nichts gemeinsam zwischen Ihn
Esra und dem die vier von ihm angenommenen exegetischen
Methoden als gleichberechtigt berücksichtigenden Bachja ben
Ascher. 2
Der Unterschied zwischen den bisher erwähnten, durch
Ihn Esra’s Vorgang angeregten, späteren Classilicirungen und
der Eintheilung Ibn Esra’s liegt auf der Hand. In jenen wird
1 Die Einleitung zum D'Ölffn ist veröffentlicht vonLuzzatto im Vorwort
zu Bethülatli Bath Jehüdä, S. VIII ff. Auch die Vergleichung
dieser Einleitung mit der Ibn Esra’s beweist die von Luzzatto nach
andern Momenten begründete Unechtheit der Schrift. Steinschneider,
der im Catalog der Bodleyana S. 686 ebenfalls die Unechtheit anniir.mt,
citirt sie im Artikel ,Jüdische Literatur 1 (in Ersch und Gruber S. 418,
Anm. 9) als echt, von Ibn Esra verfasst. (S. auch Kerem Chemed. VIII,
88.) — Uebrigens entlehnte der Verfasser, nach Jellinek Isak Ibn Latif,
in der Beschreibung seiner ersten Exegetenclasse Vieles aus der Schilderung
der ersten Kategorie jüdischer Gelehrten im Eingänge von Ibn
Esra’s Jesod Morä.
2 Einleitung zum Pentateuch-Commentar: DHtt SH fD'STH tä©SÜ “p“1 DHÖ t£”
wi .□’SDbanan -ipnan ’aam bom -pn -urn «h -a'SDa: w-nan p-nb
a’sia aab ’ry bx rra nbiyn nbaaa rrby aa. — Die ersten zwei Wege
Ihn Esra’s fehlen hier gänzlich; dafür entsprechen die dritte und vierte
Classe Bachja’s zusammen dem dritten Wege, sowie der vierte Weg
gewissermassen in den beiden ersten Classen zu finden ist. Denn der
Vertreter des Derasch bei Ibn Esra, Raschi, ist für Bachja der Hauptvertreter
des Peschat. Freilich hat Derasch bei Bachja andere Bedeutung
als bei Ibn Esra. Dieser versteht darunter die missbräuchliche Anwendung
der Agada in der Exegese; Bachja denkt dabei nicht an
eigentliche Exegese, sondern an die homiletische, praktischen Zwecken
dienende Auslegung, wie dieselbe auch in den bekannten Hexametern
des Nicolaus Lyranus bezeichnet wird als moralis quid agas (docet).
Ebenfalls einen praktischen Zweck will Bachja mit der Befolgung seiner
dritten Methode erreichen, indem sie beweisen soll, dass nbiba umin
rrapn ja umim ,-ipnai jn* "pna nuisna masnn -ixir ba ,masnn bsa
"pTn Nim. Dieselbe lässt sich ganz gut als versteckte Hindeutung
bezeichnen, so dass die vier exegetischen Kategorien Bachja’s, wenn auch
in anderer Reihenfolge, mit der vierfachen Auslegungsweise, wie sie das