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H einz el.
1) -u — -o 1 ;
2) -/ e 2 ;
3) -a — -e 1 ; -o und -o 1 — -e 3 .
-E bleibt bis auf ganz vereinzelte Fälle.
Anders im Inlaut. In jenen Fällen, in denen a zu i gefärbt
wird, übertrifft a die alten i mit gleicher oder ähnlicher Consonanz
an Schnelligkeit der Bewegung. Es musste bei t' 1 angelangt
sein, bevor noch die alten i sich auf den Weg zu e 2
machten. — -E'r aus -ar kann nicht zu -ir werden, während
altes ir bereits auf -eh- zu sinken beginnt: eine gleichzeitige
Bewegung e'r — iW und ir — e 2 r ist unglaublich. Aber nicht
nur in der Silbe mit entsprechender Consonanz, i ist im Inlaut
überhaupt besser erhalten als inlautendes a. Fast alle inlautenden
i sind in unserem Denkmal noch vorhanden, wenn auch
nicht unerschüttert. Die grosse Mehrzahl der Bewegungen
alter i zu e wird man somit nach dem Lautwandel ansetzen
müssen, der u zu e trieb. Ebenso musste altes -es erst zu -is
geworden sein, bevor -is, -ist auf e 2 herab sank. — Auch
die Bewegung des -o't, für -nt war langsamer, als die der -at
und -ot, zu -et, -it. -Ut oder -o't, war noch fest geblieben als
-at, -ot bereits bei e 1 und e 3 standen. Ein schon vorhandenes
-eH aus -ut hätte sich der Richtung, welche die -et aus -at, -nt
auf -i't nehmen, nicht entzogen. S. zu -ut I.
Erwägt man nun, dass e in -im, -in letzter Silbe schon in
den Denkmälern des 9. Jhs. sich zu zeigen beginnt, — s. zu
-im I, in I, während -in in vorletzter noch in unserem Denkmal
i zeigt. — Dass -obi für -um, -un ebenfalls uralt ist, s. zu
u in Uebersicht zu I, II, — dass die a der Inlaute eher zu e, i
gefärbt werden als die alten e zu i, — s. zu B. Sievers Tatian
p. 35. 44, Kelle Otfried 2, 438. 439, und vgl. -era, -eru, ■ero
mit dem Verhalten von -ar, s. Sievers Tatian 38 ff., — s0
ergiebt sich für die Inlaute folgende Tabelle mit einiger Wahrscheinlichkeit.
Die in unserem Denkmal nur durch je ein Beispiel vertretenen
Fälle sind eckig eingeklammcrt, jene, bei welchen Form-Übertragung
den Lautwandel hervorgerufen haben kann, mit
einem Fragezeichen versehen.