Wortschatz und Sprachformen der Wiener Notker-Handschrift.
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allerdings dieses als blosser Lautwandel zweifelhaft — und sinkt
auf ö 2 , von i 1 ab mit altem -il. Ag ist -e'g, dann -i'g geworden
und hält diese Qualität ebenso fest als altes -ig. -At hat wohl
mit altem -ot e 3 und i' erreicht — oh durch Lautwandel allein,
ist wieder nicht zu ermitteln, — um nun zu e (e 2 ) zurückzukehren.
— -Az hat, wahrscheinlich mit -ost die Stationen
e 13 und i' durchlaufen und wendet sich nun wieder e (e 2 )
zu. Von e l ab wohl mit altem -es, von i 1 ab mit altem
-is, -ist, die auch auf e 2 herabsinken, während -isk sich
unverändert erhält. — Wie -ar, und richtiger als dieses zeigt
die Bedeutung der Silbenstellung -an. In Fällen ausschliesslich
letzter Silbe kommt es nur wenig über e 1 hinaus, ebenso die
-on für -um, -un nur selten über e 3 . Auch die -im., -in, welche
früh anfingen zu e 2 geschwächt zu werden, scheinen dies nicht
mehr um ein neues i aufzugeben. In vorletzter Silbe aber ist
-in zur Zeit unseres Denkmals noch vorhanden. — Die -an
solcher Wörter jedoch, welche dem Suffixe noch eine Endung
anhängen können, treiben den Vocal bis i' und von f wieder
zu e 2 , letzteres offenbar mit den alten -in vorletzter Silbe. —
Auch -aio, -ag, -ad, welche bis i 1 gelangen, stehen nothwendig
oder facultativ im Wortinnern. Ueber den anscheinenden Gegensatz
bei -ar, s. zu -a.r I. — Die Wortclasse erweist sieh
mehrfach von Belang. In -i- gehen die Partikeln mit dem
Lautwandel deutlich voran, s. zu -i I, — bei a, e auch zum
Theil, s. in I und II zu -a: zi, fone, fore, — zu -e I, II: uuenne,
denne, — zu o I, II: odiuuän, unrehti. Aber bei -an, -a.r zeigtsich
einerseits kein Unterschied, die Bewegung der Partikeln
richtet sich im allgemeinen nach dem Orte des Suffixes wie
in den übrigen Wortclassen, andererseits aber bleiben sie mitunter
hinter diesen zurück; so odar in 1 und II, samane in II.
— In der Gruppe -an bilden die Abtheilung -an 1) hauptsächlich
Part. Praet. st. Verba und Nominalableitungen, -an 2) Infinitive
und Acc. Sing.; s. zu -an I. II.
Im vocalisclicn Auslaut macht -i den Anfang, abgesehen
von -u, für welches o schon in den Quellen des 9. Jhs. häufig
ist. -E überwiegt hier, während es in -a, -o und -o 1 erst aufangt,
sich geltend zu machen. — So dass man für den Auslaut
folgende drei auf einander folgende Acte ansetzen kann: