Wortschatz und Sprachformen der Wiener Notlcer-Handschrift
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für e besonders grell zu Tage. Letzterer hat nur e. — Es
sieht wie Differenzierung aus, wenn im st. Verbum -ent nur
für 2. Plur. Imp. verwendet wird -it für Ind. und Imp.
Zu -az. Nur i. Ebenso in -es, -ist, -isk, -ost,, - e ^P>
auch das wahrscheinlich durch Formübertragung entstandene ist
für -ost hat neben 5 o ebensoviel i, kein e. Das wird nach I
nicht das richtige sein, genügt aber doch, um eine gewisse
Sympathie zwischen i und der dentalen Spirans zu constatiren.
Auch hier weicht demnach az von -i'z nach -e 2 z zurück.
S. zu -az I.
Zu JE.
Ausnahmsloses e erscheint in -cm, -er, bei vocalischem
Auslaut auch gewöhnlich e, daneben aber viele a, selbst ein u.
Festes i in es. Die Schreibung ist consequenter als in I, das
jedoch die Tendenzen verräth, welche verfolgt zu der Orthographie
von II hätten führen können.
Zu -e. Im Gegensatz zu I kein Fall mit i. II muss ein
zarteres grammatisches Gewissen gehabt haben. Aber die
älteren Nebenformen auf a kehren auch hier wieder, so
die Dat. Sing, himila fianda, irfullenna, chodenna, im Nom.
Ace. Plur. Masc. der st. Ädj. und der Pron. — Im Acc. Plur.
von er auch die Neutralform siu; s. Weinhold, Bair. Gr. §. 361
und meine Anmerkung zu Heinrich von Melk I, 657. Sie
wird zur Differenzierung verwendet. Für den Nom. hat
Weinhold nur wenig Beispiele vor dem 14. Jh. Auch die
29 si, die zVeite Neutralform, im Nom. Plur. gegenüber einem
einzigen Falle des Acc. werden so aufzufassen sein.; s. zu
-o II und zu -e I.
E steht demnach im Auslaut fest und ist alt, s. zu -e I. —
E 2 findet sich nur in der Partikel denne neben dnnne; s. v,nenne
m I und die Bemerkung über Partikeln zu -a I am Schlüsse.
Zu -em. S. zu -etn. I. E herrscht durchaus, aber 2 Fälle
der Synkope in -em-, auch hier wie in I nur bei deser.
Zu er. Als Ableitung nur argerunga. S. zu -er I. —
Auch hier ist e fest, nur Synkope im Gen. Dat. Sing, von
desiu. -Er aber hat hier wie in I i neben e.
Ueber das vereinzelte argerunga Gff. 1, 414 f. ist keine
Entscheidung möglich, auch ir geht zu e. Der spätere Umlaut
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