Wortschatz und Sprach formen der Wiener Notlcer-Handschrift.
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mina scheinen die Färbung deutlicher auszudrücken als Nomina
und Verba.
Wie in 1 ist nur in za, ga-, dann vielleicht in form, fora
e 2 anzunehmen, sonst herrscht a und e 1 , während die consonantischen
Fälle mit Ausnahme der oben angeführten Wörter
nur e, i bieten.
Zu -am. Die zwei ausschliesslich erscheinenden -em in
podem brauchen nicht alt zu sein, weil -im schon früh Neigung
zu -em verräth. Da die Ableitung in den Inlaut treten kann,
ist der Fall vielleicht zu betrachten wie -an 1), s. S'. 244. Auch
zeigen die Ableitungen auf -am in der That öfters i, so bodam
Gff. 3, 86, buosam 3, 218, eidam 1, 156, uuidamo 1, 777, besa.mo
3, 217, Taradam 4, 596. — -Emu selbst ist nicht fest genug,
um die Färbung ganz zu verhüten ; s. zu -em I.
Zu -an. S. die allgemeine Erörterung zu -an I. -En überwiegt
bei weitem. A in gineman und samane war oben
erwähnt worden. Der Inf. leidizon ist Formübertragung oder
erhaltene Nebenform. — 1 hat einen etwas weiteren Spielraum
als in I. Wie dort erscheint es im Part. Praet. st. Verba und
in Nominalableitungen. Aber auch einmal im Inf. der ja St.
ßrchnusin, das vielleicht echt ist, s. zu -an I. Dann könnte
ein und das andere -en des Inf. der ja-St. als Färbung eines
alten -in aufgefasst werden.
1) Sehen wir von diesem Falle ab, so erscheint i nur in
vorletzter Silbe im Part. Praet. st. Verba uuortine, irslaginon,
im Adv. ferrino, in den Nominalableitungen seginis, segine,
tougine, bizeichinit, biceichinet, in letzter Silbe nur -en. Vocalische
Assimilation könnte nur in den letzten zwei Fällen mitspielen,
und die Quantität der Wurzelsilbe ist ohne Belang.
Eerrendn wird wegen ferrino wohl auch e 2 bieten.
2) Im Inf. st. Verba und der ja-St. e bis auf firclinnsin,
ebenso im Acc. Sing, von truhtm, im Acc. Sing. Masc. des
st. Adj. und des Pron., dann in gagen, ingagerne und tifen,
wofür Gff. 1, 170 üfin nur aus Notker belegt; s. Weinhold,
Alem. Gramm. §. 324, Bair. Gramm. §. 256. Also festes e in den
Fällen letzter Silbe, bis auf ingagene, das wegen des fehlenden
Umlautes hieher zu zählen ist, das aber sein -en selbst
dem Umlaut verdanken mag, s. zu -and I und über die flect.irten