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H e i n z e 1.
Zu -or. Ein ö neben einem e lässt keine Entscheidung
zu, die Analogie des andern Comparativsuffixes -ir, das sich
auf dem Wege zu -er befindet, liegt nahe.
Zu -dt. Die 6 sind in ansehnlicher Ueberzahl vorhanden:
in -ota herrschen sie ausschliessend. — Die -et sind nach II
wahrscheinlich Formübertragung. — Altes -ot in II hat ein i,
als einzigen Fall, den man aber als Entwickelung auffassen
muss; -ot aus -ut zwei Synkopen und ein e. Letzteres erwies
sich als alt.
Zu -ost. 0 überwiegt, aber die 2. Sing. Praet. Ind.
schw. Verba haben neben 7 o noch 2 i, 1 e, nämlich tätist,
ircliuihtist, gehörtest. Nach tätist zu schliessen, sind es conjunctivische
Formen, s. zu -a I, -i II: das e wird daher stammen;
s. zu -ist und -ost. - Ust in II zeigt ein i als einziges Beispiel.
Auslautend ist demnach 6 beinahe ganz, inlautend zum
grössten Theil bewahrt, nur macht sich die Neigung geltend,
Analogien mit i und e zu folgen. Die von o und o 1 verschiedene
Quantität oder Qualität ist überall, wo eine Vergleichung
möglich ist, zu erkennen.
Zu 77.
s\.
Zu -ün. U ist ziemlich erhalten, aber auf dem Wege zu
-on, das wie altes -dn die -en überwiegt; s. zu -dn. — Das a
im Acc. Sing, gemahelan ist wohl die alte, besonders dem Bairischen
geläufige Nebenform, s. III, Graff 2, 920 ff. MSDm' 2 .
510. Auch das i in heisilin ist durch die Q.ualität der vorhergehenden
Vocale triftig entschuldigt. Ein Weg u, o, e, i, ß
wäre zu unwahrscheinlich. Auch wird -en aus -an fast nur in
vorletzter Silbe zu -in gefärbt.
Es scheint die Tendenz vorzuliegen, alle Casus der -an-Classe
mit Ausnahme des Nom. Sing, und des Dat. Plur. den
-on (-un) -Casus der an-St. gleich zu machen. — In -on (-um,
-un) überwiegt e. Der Unterschied zwischen dem langen und
kurzen Vocal ist ersichtlich.