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Heinzei.
Die Aelmlichkeit besteht in dem Ueberwiegen der -ir
letzter Silbe über die -ir vor der letzten. Wenn die -ar über -er
einst insgesammt -ir geworden waren, so hätte nun der Inlaut
zuerst die Schwächung zu e erlitten, was der Erfahrung -an
widerspricht; s. auch -im, -in, -ir, -id, -it in 1 und II. Es muss
irgend etwas die aus -ar entstandenen -er in vor- oder drittletzter
Silbe aufgehalten haben, dem Triebe nach i zu folgen,
der sich schon im Tatian zeigt, Sievers p. 38 f. Das können
die beständigen e der Endungen -era, -eru, -ero gewesen sein;
s. zu -er. — Die alten Färbungen des a zu e, i — Formübertragung
ist nicht möglich — treten im Gegensatz zu den jüngeren
Schwächungen des i zu e in vorletzter oder drittletzter
Silbe eher ein als in letzter. S. Sievers, Tatian p. 37 ff., Kelle,
Otfried 2, 121, Weinhold, Isidor p. 76, Sievers, Murbacher
Hymnen p. 25. Seiler, Benedictinerregel, Beiträge 1, 452, —
andar, aber schon andera, selbst andira. Aber andira konnte
sich wegen -era in allera nicht befestigen, so dass die fortschreitende
Bewegung der -ar zu -ir allmälig die Endsilben
zum grössten Tlieil auf -ir getrieben hatte, — aber Umlaut wie
in ubar ist selten, — während die der letzten vorhergehenden
noch immer zwischen e 1 und i' schwankten. Die adj. -er verdanken
die grössere Schonung, — denn die Sprache konnte
natürlich nicht zwischen era in allera und andera unterscheiden,
— wohl ihrer Eigenschaft als Endungen und der Rücksicht auf
dera, deru, derer, sie sind sehr fest, s. zu -er und -ir.
So dass, als in unserer Periode die Schwächung der i
zu e eintrat, sie allerdings auch mit der letzten Silbe nach
ihrer Gewohnheit den Anfang machte, in vorletzter aber viel
weniger zu thun fand.
Odur behauptet mit seinen a eine Ausnahmstellung —
2 a, 1 e, — s. die Bemerkung über Partikeln zu -a am
Schlüsse.
Auch das Praeiix ar- mit 12 i gegen 1 e spricht für
junges er-, es hat sich wie das auch vocalisch anlautende antbesser
erhalten als die Auslaute -ar, und beginnt erst den
Rückweg zu e einzuschlagen. Dann werden auch die ausschliesslichen
fer- und ze- die i-Formen voraussetzen, da sie
sich von ir- durch consonantischen Anlaut unterscheiden.
S. zu -ant.